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Auch Sylter Touristiker gegen Fluggastabgabe

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erstellt am 06.Aug.2013 | 05:59 Uhr

Sylt | Nachdem sich die Bürgermeister aller Inselgemeinden gegen die Einführung der im Februar von der Gemeinde Sylt beschlossenen Fluggastabgabe ausgesprochen und Verhandlungsbereitschaft über eine gerechtere Verteilung des Defizits signalisiert haben (wir berichteten), haben sich auch die Sylter Tourismusdirektorinnen und -direktoren sowie die Sylt Marketing Gesellschaft (SMG) dem Votum angeschlossen.

Sie teilen die Auffassung, dass die Auswirkungen einer solchen Entgelterhöhung nicht abzusehen seien und die Sonderabgabe von fünf Euro pro Flug und Passagier vermieden werden sollte. "Die Bedeutung des Flughafens für den Sylter Tourismus ist extrem hoch, zumal die Zahl der Kurzurlaube kontinuierlich zunimmt", erklärt SMG-Geschäftsführer Moritz Luft. Und Lists Tourismuschef Boris Ziegler warnt: "Es kann nicht sein, dass auf der Insel immer wieder gern die Maxime Qualität statt Quantität angeführt wird und mit der Sonderabgabe ein Rückgang der Fluggast-Zahlen in Kauf genommen wird. Falls die Fluglinien ihr Angebot ausdünnen, wandert diese finanzkräftige Klientel ab". Die Gemeindevertretung der Gemeinde Sylt als Haupt-Anteilseigner hat die Sonderabgabe beschlossen, sofern das Defizit nicht anders gedeckt werden kann.

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