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Sylter Rundschau

18. Oktober 2017 | 08:43 Uhr

Auch Rantum will nicht Priorität 2 sein

vom
Aus der Redaktion der Sylter Rundschau

shz.de von
erstellt am 07.Sep.2013 | 00:33 Uhr

Nach Morsum regt sich jetzt auch in Rantum Widerstand gegen das Realisierungsprogramm von Dauerwohnraum in der Gemeinde Sylt, das der Wohnungsbauausschuss kürzlich vorstellte (wir berichteten). Im Blickpunkt steht dabei eine weitläufige Brachfläche im Bereich der ehemaligen Rantumer Kaserne, die der Ortsbeirat gern bebaut sehen würde. „In der Auflistung des Wohnungsbauausschusses ballen sich fast alle Grundstücke mit der Priorität 1 in Westerland, Rantum und auch die anderen Dörfer müssen sich mit Priorität 2 begnügen. Das ist ganz klar ein falsches Signal – auf diese Weise lässt man die Außendörfer verhungern“, protestiert der Rantumer Ortsbeiratsvorsitzende Frank Zahel (CDU).

Über die Parteigrenzen hinweg bestehe der Ortsbeirat Rantum sofern irgend möglich auf eine Bebauung einer Wiese neben der Straße Am Torbogen, auf der früher ein lang gezogener Kasernenblock stand. . Ideal lasse sich hier Wohnungsbau in verschiedenen Größen verwirklichen.

„Dass das Grundstück mit der jetzigen Priorität 2 auf Vorschlag von Gerd Nielsen zur erneuten Beratung in den Wohnungsbauausschuss zurück verwiesen wurde, begrüße ich sehr“, konstatiert Zahel. Seine Forderungen an die Gemeinde: „Die Fläche mit der Priorität 1 auszuweisen und unverzüglich Verhandlungen mit dem Eigentümer, der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BIMA), aufzunehmen.“Zwar handelt es sich bei dem Grundstück um eine so genannte Außenbereichsfläche innerhalb der Ortslage, was eine Bebauung erschwert, doch zeigt sich Frank Zahel durchaus optimistisch: „Wir müssten entsprechende Gespräche mit der Landesplanung führen und dabei die Landtagsabgeordneten des Wahlkreises um Unterstützung ersuchen.“ Mit Nachdruck, so der Ortsbeiratsvorsitzende, werde man das Projekt verfolgen, „zumal die Gemeinde Rantum schon vor der Fusion die Absicht hatte, hier Dauerwohnraum zu schaffen.“

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