Auch als "Urlauber" muss man mit anpacken

Den Strandchef von Kampen Greg Baber traf Tom auch.
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Den Strandchef von Kampen Greg Baber traf Tom auch.

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14. Juli 2012, 08:11 Uhr

Tagebuch 10.-13. Juli:

So ganz "unanstrengend" ist so ein "Profiurlaub" irgendwie nicht. Genau passend dazu durfte ich das Syltness-Center besuchen und mich dort einmal so richtig verwöhnen lassen. Ziemlich cool war der Vormittag mit Greg Baber, dem "Strandchef" von Kampen. Der nämlich nahm mich mit auf seine Tour und verschaffte mir einen kleinen Überblick über das, was er täglich zu erledigen hat. Zum Beispiel Strandkörbe reparieren und an den Strand bringen. Ich durfte mit anpacken und seinen Kollegen André bei diesem Knochenjob unterstützen. Auch ein Besuch auf dem Kampener Leuchtturm - dem Quermarkenfeuer - stand auf dem Programm. Dieses schnuckelig kleine Seezeichen wird zur Zeit generalüberholt und in wenigen Wochen fertig gestellt. Ich durfte sogar mit nach oben und von dort ins Land schauen - fantastisch!

Das Meerkabarett in Rantum neben der Sylt-Quelle habe ich auch besucht. An diesem Abend trat Florian Schröder auf. Viel zu spät stellte ich fest, dass ich die ganze Zeit über mit seiner Freundin an einem Tisch saß. Mal ehrlich: Schröders Papst-Imitation ist der Oberklopfer - ich habe Tränen gelacht. Den ganzen Sommer über treten dort Comedians und Musiker auf. Unbedingt vorbeischauen.

Das bisherige Highlight dieser Woche war mit Sicherheit eine Fahrt mit den Seenotrettern Heiko und Michael von Hörnum aus aufs Meer. Das ist quasi ein Kindheitstraum von mir. Der Seegang war gar nicht so arg, trotzdem hat es ausgereicht, dass mir ganz schön mulmig zumute wurde. Ich bewundere diese Männer die für andere ihr Leben aufs Spiel setzen und wirklich bei Wind und Wetter rausfahren wenn es nötig ist. Alles Freiwillige die entweder schon pensioniert sind oder hauptberuflich was vollkommen anderes machen. Gelernt habe ich dabei in jedem Fall folgendes: egal wie gut das Wetter scheint - egal wie sehr man sich in Sicherheit fühlt - das Meer mit seinen Gezeiten und Strömungen und der Wind - gegenüber diesen Naturgewalten sind wir ziemlich klein und hilflos. Also, liebe Wassersportler: immer schön aufpassen und sich nicht überschätzen.

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