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Nach Strafanzeige : Asklepios: Staatsanwaltschaft nimmt Ermittlungen auf

vom
Aus der Redaktion der Sylter Rundschau

Nach der Strafanzeige gegen die Geschäftsführer des Asklepios-Konzerns und der Nordseeklinik hat nun die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen aufgenommen. Es geht unter anderem um den Tod zweier Babys während der Geburt.

Der Tod zweier Babys in den Jahren 2010 und 2011 in der Asklepios Nordseeklinik sowie die Verletzung eines Kindes unter der Geburt, das dadurch eine Behinderung erlitt, haben für die Konzernspitze ein juristisches Nachspiel: „Wir haben die Ermittlungen aufgenommen“, sagte Staatsanwalt Otto Gosch. Die Staatsanwaltschaft Flensburg sammele nun Fakten, um die drei Ereignisse aufzuklären. „Im äußersten Fall kann es sich hierbei um fahrlässige Tötung handeln“, so Gosch.

In der Hamburger Zentrale des Asklepios-Konzerns nimmt man die Anzeige und das damit verbundene Ermittlungsverfahren währenddessen ernst: „Die Anzeige kommt überraschend, weil sie eigentlich die Position der Klinik bestätigt, dass es kein ’Weiter so’ geben durfte und die Schließung richtig war. Wir können keinerlei strafrechtliches Versäumnis der namentlich genannten Mitarbeiter erkennen. Die Klinik wird die Strafermittlungsbehörden voll unterstützen“, teilte der Klinik-Konzern über seinen Sprecher mit.

Die Anzeige wurde von der Festländerin Alexandra Bruns aus Schwedeneck erstattet (wir berichteten), die sich in der Vergangenheit bereits für den Erhalt der Geburtshilfe in Eckernförde eingesetzt hatte. Nach eigenen Angaben geht es der mehrfachen Mutter nicht darum, die Sylter Geburtshilfe „zurückzuklagen“, sondern um die Aufklärung der Vorfälle und die Frage, ob die Asklepios-Geschäftsführung eine Mitschuld an den Ereignissen trifft.


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erstellt am 22.Jan.2014 | 00:33 Uhr

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