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Freiluftgelände in Schatten der Thermenruine : Arena soll häufiger genutzt werden

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Aus der Redaktion der Sylter Rundschau

Ordnungsamt legt Vorschläge zum Ausbau vor / Veranstaltungen sollen Dorf- und Kulturleben bereichern

Zum dritten Mal fand am vergangenen Sonnabend das Feuerwehrfest zusammen mit dem abendlichen Sommerevent in der Arena statt, außerdem wurden Mitte Juni die Sylter Lammtage von der Westerländer Promenade wieder an ihren Ursprungsort verlegt. Beide Veranstaltungen lockten tausende Besucher in das weitläufige Areal neben der Thermenruine und verliefen auch aus Sicht des Ordnungsamtes völlig unproblematisch.

Falls die Keitumer Arena jedoch langfristig für diese und weitere Veranstaltungen genutzt werden soll, sei aus sicherheitsrelevanter Sicht jedoch Einiges zu klären und umzusetzen, heißt es in einer Vorlage des Ordnungsamtes für die Ortsbeiratssitzung am kommenden Donnerstag, 28. August, im Friesensaal. So fehlt beispielsweise ein baulich abgesicherter zweiter Rettungsweg, der auch mit Fahrzeugen befahrbar ist. Die derzeitige Lösung aus Richtung Watt sei nur provisorisch, dauerhaft sollte angestrebt werden, eine barrierefreie Zuwegung vom östlich gelegenen Parkplatz in das Arena-Gelände zu schaffen. Diese neue Zuwegung könnte dann der Haupteingang und der bisherige Zugang vom Tipkenhoog als zweiter Rettungsweg genutzt werden. Laut Ordnungsamt müssen auch die terrassenartigen „Stufen“ innerhalb der Arena verkehrssicherer werden. Zurzeit weisen diese Flächen deutliche Absackungen auf, die von Jahr zu Jahr tiefer werden.

Der Zaun Richtung Westen zum Thermengrundstück muss dauerhaft abgesichert werden. Eine auch optisch angemessene Lösung könnte ein stabiler Holzzaun sein, sozusagen als Verlängerung des Zaunes, der vor einigen Jahren entlang der Straße Am Tipkenhoog als „Sichtschutz“ errichtet wurde. Sollten alle diese Forderungen erfüllt werden, sei eine verträgliche Nutzung der Arena für maximal zehn Veranstaltungstage jährlich machbar, so das Ordnungsamt. Die Art der Veranstaltungen müsste sich allerdings an den Kriterien „Kur, Kultur“ orientieren – sowohl das Feuerwehrfest wie die Sylter Lammtage würden diese Anforderungen erfüllen. Unabhängig davon könnte die Arena auch als Dorfplatz genutzt werden, sofern das Gelände der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird.

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erstellt am 22.Aug.2014 | 05:24 Uhr

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