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Architektenwettbewerb für 66 neue Wohnungen

vom
Aus der Redaktion der Sylter Rundschau

In Sachen Dauerwohnungsbau soll es in Westerland schnell voran gehen. Noch in diesem Jahr soll neben anderen Projekten der Bau von insgesamt 66 gemeindeeigene Wohnungen am Hoyerweg (zehn Wohnungen), am Bahnweg (24 Wohnungen) und am Schulzentrum (32 Wohnungen) starten. Das teilte Gerd Nielsen (SPD), Vorsitzender des Arbeitskreises zur Umsetzung des Wohnungsbauprojektes 500+, mit. Der sechsköpfige Arbeitskreis hatte gemeinsam mit dem Kommunalen Liegenschafts-Management (KLM) und dem Bauamt einen Architektenwettbewerb ausgerufen. Der „von allen Beteiligten favorisierte Entwurf“, so Nielsen, stammt vom Hamburger Architekturbüro Czerner und Göttsch.

Dieser Entwurf, der auf den drei Grundstücken quasi in verschiedenen Variationen umgesetzt werden soll, sei nicht nur um rund zehn Prozent günstiger in der Umsetzung, sondern auch städtebaulich am passendsten, erläuterte der Ausschuss-Vorsitzende. Die entworfenen zwei- bis dreigeschossigen Gebäude würden sich in das urbane Umfeld gut einfügen, ist er überzeugt. Und fügt hinzu: „Wir setzen uns ganz bewusst gleich zu Anfang des Projekts detailliert mit den Kosten auseinander.“ Wie viel die 66 Wohnungen, die insgesamt eine Wohnfläche von rund 4 700 Quadratmeter aufweisen, kosten werden, könne man zum jetzigen Punkt der Planung allerdings noch nicht sagen: „Wir sparen auf jeden Fall durch die Modell-Bauweise, die wir auf den drei Grundstücken anwenden werden.“

Gemeinsam mit der gestarteten Bebauung des Bastainplatzes durch KLM oder auch dem Umbau des Ida-Ehre-Hauses sieht er die Gemeinde Sylt nun auf einem guten Weg, wirklich im größeren Stile Dauerwohnraum für Insulaner zu schaffen.

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erstellt am 24.Feb.2014 | 13:10 Uhr

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