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Bürgermeisterwahl auf Sylt : „Anonym war ich schon zu Recherchen auf Sylt“

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Aus der Redaktion der Sylter Rundschau

RSH-Radiomann Carsten Kock moderiert Veranstaltung mit Bürgermeister-Kandidaten

von
erstellt am 21.Nov.2014 | 00:00 Uhr

Heute ab 19 Uhr findet im Congress Centrum Sylt (CCS) am oberen Ende der Friedrichstraße die öffentliche Vorstellung der sechs Kandidaten zur Bürgermeisterwahl am 14. Dezember statt. Durch den Abend führt der bekannte RSH-Moderator Carsten Kock. Im Interview mit der Sylter Rundschau berichtet er von seinen Vorbereitungen und erläutert den Ablauf der Veranstaltung.

Was reizte Sie, die Moderation der Veranstaltung am heutigen Abend zu übernehmen?

Als geborenem Nordfriese liegt mir das „Schicksal der schönsten deutschen Insel“ natürlich auch am Herzen. Und ich moderiere ja gerne und oft Podiumsdiskussionen, auch zu Bürgermeisterwahlen – in der Vergangenheit zum Beispiel in Husum, Uetersen und vor allem die spannende Oberbürgermeisterwahl in Kiel. Jetzt komme ich also zum ersten Mal für so eine Veranstaltung nach Sylt, das wird bestimmt ähnlich aufregend ...

Wie haben Sie sich auf den Diskussionsabend vorbereitet?

Hauptsächlich mit intensivem Lesen über alle Kandidaten: in Printmedien wie der Sylter Rundschau, im Internet und auf deren eigenen Web- oder Facebook-Seiten. Außer den individuellen Positionen interessierten mich dabei besonders die Slogans der Bewerber. Ich war aber auch schon zu Recherchen auf der Insel und habe anonym einige Kandidaten bei ihren Veranstaltungen beobachtet.

Ganz Deutschland scheint sich für die Wahl in der kleinen Gemeinde Sylt zu interessieren. Was meinen Sie, warum?

Nun ja, das liegt zum einen sicher an der weiblichen Kandidatin, die bundesweit eher polarisierend rüberkommt. Aber die Insel wird von vielen außerhalb auch nur als „ein Sylt“ wahrgenommen. Dass es fünf Gemeinden gibt, wissen viele gar nicht.

Welchen Ablauf haben Sie für die Veranstaltung geplant?

Zunächst gibt es einzelne Vorstellungsgespräche, dann die große gemeinsame Runde mit Themen wie „Leben und Arbeiten“, „Visionen 2030“, „Tourismus und Wirtschaft“ oder „Miteinander/Gegeneinander“. Und selbstverständlich werde ich auch den Besuchern immer wieder die Chance geben, den Kandidaten ihre Fragen zu stellen.

Wird denn auch mit Überraschungen zu rechnen sein?

Es wird eine „entscheidende Schlussfrage“ geben, die für alle sechs Kandidaten identisch ist. Aber welche das ist, verrate ich noch nicht.

 

 

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