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Acht Parteien in der Flensburger Ratsversammlung

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erstellt am 27.Mai.2013 | 03:59 Uhr

Flensburg | Die CDU ist in Flensburg als stärkste politische Kraft aus der Kommunalwahl hervorgegangen. In der drittgrößten Stadt Schleswig-Holsteins entschieden sich laut vorläufigem Endergebnis gestern 22,1 Prozent für die Christdemokraten. Auf Platz zwei folgte die SPD mit 20,7 Prozent, vor dem SSW mit 19 Prozent. Für die neue Gruppierung "Flensburg wählen" entschieden sich 2,9 Prozent der Wähler. Deutliche Verluste musste die Wählergemeinschaft "Wir in Flensburg" (WiF) mit nur noch 15 Prozent verzeichnen. Bei den Wahlen 2008 hatte sie noch aus dem Stand mit 22,3 Prozent die meisten Stimmen in Flensburg geholt und war überraschend als stärkste Kraft ins Flensburger Rathaus eingezogen. Allerdings gab es innerhalb der WIF häufig Streit. Viele Mitglieder verließen schließlich die Wählergruppe und die Fraktion. Zweiter wurde damals der SSW mit 22 Prozent vor der CDU mit 20,5 Prozent. Die Wahlbeteiligung am Sonntag lag bei 35,9 Prozent und damit noch einmal vier Prozentpunkte unter den schon 2008 niedrigen Beteiligung von 40 Prozent.

Zu den Gewinnern in der Fördestadt gehört sicher die SPD, auch wenn sie jetzt schon seit 15 Jahren keine Kommunalwahl in Flensburg mehr gewonnen hat. Doch im Vergleich zum äußerst schlechten Ergebnis von 2008 (15,9 Prozent) gewannen die Sozialdemokraten unter ihrem Partei- und Fraktionschef Helmut Trost fast fünf Prozentpunkte hinzu. Für die CDU reichte hingegen ein Zuwachs um 1,5 Prozentpunkte auf den Sieg.

Enttäuschung hingegen beim SSW, der 2008 haarscharf am Sieg vorbeigeschrammt war. Mit 19 Prozent fiel er wieder auf Platz 3 und unter 20 Prozent zurück.

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