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Amrum, Föhr und Hörnum : 2016 kommt der Tri-Islands-Triathlon zurück

vom
Aus der Redaktion der Sylter Rundschau

Nach dem großen Erfolg des Red Bull Tri Islands-Triathlon am vergangenen Sonntag wird es mit „hoher Wahrscheinlichkeit“ eine Fortsetzung im kommenden Jahr geben.

Nach dem großen Erfolg des Red Bull Tri Islands-Triathlon am vergangenen Sonntag wird es mit „hoher Wahrscheinlichkeit“ eine Fortsetzung im kommenden Jahr geben, sagte Daniel Unger, der sportliche Leiter des Events. „Für die Teilnehmer und auch für uns Veranstalter war das ein super Erlebnis. Alle sind einfach nur happy.“ Die Wetterbedingungen seien ideal gewesen: Es war trocken, nicht zu heiß und nicht zu windig. Sehr hoch und kaum zu vergleichen mit anderen Triathlon-Events war jedoch der logistische und organisatorische Aufwand, erklärte Unger: „Wir hatten 250 bis 300 Helfer im Einsatz. Unsere eigenen Leute und dazu noch viele Freiwillige vom DLRG, vom THW und vom DRK.“

Aufgrund der besonderen Bedingungen des Drei-Insel-Triathlons habe es zwar keine Bestzeiten gegeben, aber dies hätte bei diesem besonderen Event auch gar nicht im Vordergrund gestanden: „Tolle Landschaften, tolle Strecken und tolle Erlebnisse – das ist viel wichtiger“, berichtet Unger, der selbst im Jahr 2007 die Triathlon-Weltmeisterschaft gewonnen hat. „Ganz außergewöhnlich war natürlich die Überfahrt mit den 15 Rib-Boats von Föhr nach der Fahrrad-Disziplin rüber zum Laufen nach Sylt. So etwas hat es bei Triathlon-Events sicher noch nie gegeben.“ Anspruchsvoll, ja auch anstrengend sei die Laufstrecke durch Hörnum gewesen, vor allem die zweite Hälfte im Sand am Strand entlang. „Da zählte dann vor allem die richtige Taktik“, betonte Daniel Unger.

Die große Begeisterung der Veranstalter teilt auch Rolf Speth. „So voll haben ich das Gelände an unserem Hafen wirklich selten gesehen“, freute sich der Hörnumer Bürgermeister. „Es kamen sehr sehr viele Zuschauer: Urlauber und Insulaner. Es herrschte eine sehr gute Stimmung. Alles ging ruhig und ordentlich über die Bühne.“ Speth lobte ausdrücklich die perfekte Organisation des Triathlon-Events: Die Veranstalter hätten alle Vorgaben eingehalten, nach dem Ende sei alles schnell aufgeräumt worden. „Ich bin voll zufrieden, habe überhaupt keinen Grund zur Klage“, sagte der Bürgermeister. „Gerne kann auch nächstes Jahr wieder das Finale des Triathlons hier bei uns in Hörnum stattfinden.“ Befürchtungen von Umweltschützern, solche Veranstaltungen würden Flora oder Fauna der Insel gefährden, kann Speth nicht teilen: „Wenn die Läufer unterwegs sind, müssen die Möwen halt mal kurz einen Umweg fliegen.“

Das sehen die Sylter Naturschützer anders: „Events wie diesem Tri Islands-Triathlon stehen wir mit sehr großer Skepsis gegenüber“, erklärte Roland Klockenhoff. „Dabei geht es doch letztendlich nur um Werbung, in diesem Fall für einen großen Getränkehersteller – und gar nicht um Sport“, sagte der Erste Vorsitzende der Naturschutzgemeinschaft. „Unsere Natur dient doch lediglich als attraktive Kulisse zur Vermarktung.“ Allerdings räumte Klockenhoff ein, dass der Veranstalter Red Bull alles ordnungsgemäß angemeldet und wohl auch sämtliche Auflagen erfüllt habe. „Gegenteiliges ist uns zumindest derzeit nicht bekannt.“

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erstellt am 18.Aug.2015 | 05:42 Uhr

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