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Sylter Rundschau

23. August 2017 | 08:58 Uhr

1,5 Millionen für Sylter Bauprojekt

vom
Aus der Redaktion der Sylter Rundschau

In Westerland sollen zwei Wohngebäude für Mitarbeiter der dänischen Institutionen entstehen / Auch die dänische Schule wird renoviert

Der so genannte Südschleswig-Ausschuss des dänischen Parlamentes hat 1,5 Millionen Euro für ein Bauprojekt der dänischen Minderheit auf Sylt bewilligt. Mit dem Geld sollen zwei Wohngebäude gebaut werden, in denen nach Fertigstellung Dienstwohnungen für Angestellte der dänischen Institutionen eingerichtet werden.

Die Eigentumspreise auf Sylt seien einfach zu hoch, sagt der Vorsitzende des Südschleswig-Ausschusses, Kim Andersen. „Viele Menschen die auf der Insel arbeiten, finden keine Wohnung vor Ort. Um eine aktive Minderheit auf Sylt zu bewahren, ist es aber notwendig, dass sich die Menschen, die für die dänische Minderheit arbeiten auch in das allgemeine Vereinsleben einbringen können. Deshalb schaffen wir bezahlbaren Wohnraum“, sagt er.

Der Bau von zwei Wohngebäuden ist die erste Phase des sogenannten Sylt-Konzept der dänischen Minderheit. In Phase zwei geht es darum, die dänische Schule in Westerland zu renovieren und auszubauen sowie die ehemalige dänische Schule in Keitum zu renovieren. „Die Finanzierung für Phase zwei und drei ist noch nicht gesichert. Wir sprechen hier von etwa mehr als sieben Millionen Euro“, sagt der Vorsitzende des dänischen Schulvereins, Udo Jessen. „Aber mit der Bewilligung von Phase eins können wir jetzt anfangen unser gemeinsames Konzept umzusetzen.“

Schulleiterin Lisbet Mikkelsen Buhl freut sich über den Bescheid aus Kopenhagen. „Die beiden Neubauten sind entscheidende Puzzleteile in dem Gesamtkonzept für Sylt“, sagt sie. „In Phase zwei geht es darum die Schule in Westerland für lange Zeit zu sichern. Gleichzeitig sollen alle Vereine der dänischen Minderheit in einem zu schaffenden Multifunktionsraum Platz für ihre Aktivitäten bekommt“, so Lisbet Mikkelsen Buhl.

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erstellt am 03.Jun.2016 | 05:32 Uhr

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