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Craft Beer Festival „Handgemachtes“ Bier auf Sylt

Von Lea Albert | 20.09.2016, 04:00 Uhr

In vier Tagen wird das erste „Craft Beer Festival“ auf der Nordseeinsel gefeiert. Heute stellen wir die ersten drei von insgesamt elf Brauereien vor, die am Sonnabend ihre Kreationen präsentieren.


Die beiden Gründer der Crew Republic Brewery (www.crewrepublic.de/home) brauen in München. Seit rund fünf Jahren vertreiben Mario Hanel und Timm Schnigula ihr Craft Beer. Angefangen hat alles 2011: Damals kündigten sie ihre Jobs und bauten in einer Hinterhof-WG im Münchner Glockenbachviertel ihre erste Heimbrauanlage auf. Für den Traum vom eigenen Bier tauschten sie Anzug und Krawatte gegen Latzhose und Gummistiefel. Ihr Ziel: „kreative und spannende Biere, die die langweilige deutsche Bierwelt revolutionieren“, erinnern sich die beiden. Freunde und Familie hätten sie damals für verrückt erklärt. Doch nach monatelangem Feilen an der Rezeptur und unzähligen Probesuden war es bald so weit: Das erste Bier der Crew Republic, das heutige „Foundation 11 – German Pale Ale“, war gelungen. Eine kleine Brauerei wurde gefunden, die die Experimente auf einer größeren Anlage fortführte. Mit den ersten Flaschen des frisch gebrauten Craft Bieres gab es nur ein Ziel: die Herzen der Münchener Biertrinker zu erobern. „Stetig wuchs die Gemeinde, die Crew Republic dem Einheitsgebräu vorzog und bereit war für mehr“, teilen die Brauer mit.


BRLO lautet der etwas kryptisch anmutende Name einer Berliner Brauerei . „Wir brauen mit viel Leidenschaft handwerkliches Bier und sind dabei ziemlich stolz auf unseren seltsamen Namen“, schreiben die Entwickler auf ihrer Webseite (www.brlo.de). BRLO ist nämlich der alt-slawische Ursprung des Namens Berlin. Zusammen mit der Endung „-in“ heiße es so viel wie „Sumpf“ oder „trockene Stelle in einem Feuchtgebiet“, erklären die Profis. Das fanden die Macher – eine Fränkin, ein Berliner und ein Mecklenburger – passend für ihre Biermarke.