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Nach dem Schrecken in Bad Oldesloe : Zweite Schlange aus dem Müllcontainer ist tot

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Die Rehhorster Tiertrainerin Elke Schwaiger nahm sich des Pythons an, aber das Tier war viel zu geschwächt und verendete schließlich.

shz.de von
erstellt am 22.Okt.2014 | 19:30 Uhr

Die Schlange, die vergangenen Sonntag von einer Oldesloerin in einem Müllcontainer in der Hamburger Straße entdeckt wurde, ist verendet. Damit ereilte das Reptil das gleiche Schicksal, wie die bereits im Container tot aufgefundene Schlange gleicher Art. Dabei handelte es sich um Rautenpythons, die zu den Riesenschlangen gehören und unter anderem in Australien vorkommen. Die Rehhorster Tiertrainerin Elke Schwaiger nahm sich des Pythons an, aber das Tier war viel zu geschwächt und verendete schließlich. Nahrungsmangel und Kälte haben wahrscheinlich zum Tod des Tieres geführt. Wer die beiden Riesenschlangen, die eine Länge von bis zu drei Metern erreichen können, ausgesetzt hat, ist weiterhin unbekannt. Deshalb hat Elke Schwaiger eine Belohnung von 200 Euro ausgesetzt für Hinweise, die zur Ergreifung des oder der Täter führen.

Pythons sind vor allem auf viel Wärme angewiesen, ebenso wie auf kleine, lebende Beutetiere, wie Mäuse oder Ratten. Deshalb sollten sie – wenn überhaupt – in geeigneten Terrarien gehalten werden. Als Haustier sind sie nicht geeignet. Wahrscheinlich wurden die Pythons von einem „Schlangenliebhaber“ gehalten, der völlig überfordert war und deshalb die Tiere einfach entsorgte. Die Haltung von Riesenschlangen ist zwar nicht grundsätzlich verboten, muss aber beim Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume angemeldet und registriert werden.

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