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Stormarner Tageblatt

20. September 2017 | 04:16 Uhr

Havighorst : Zwei Wehren kämpfen sich zum Sieg

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Die Feuerwehren aus Nordstormarn feierten in Havighorst ihr Amtswehrfest. Den ersten Platz teilten sich zwei Wehren.

Feuerwehrmänner stürmen über das Feld, rollen Schläuche aus, springen über Strohballen und verbinden alles an den richtigen Stellen. Dazwischen immer wieder Kommandos: „Zieh – zieh – zieh“. Dann: Wassermarsch! Wenn jetzt alles richtig sitzt, brauchen nur noch die Pylonen abgeschossen und die beste Zeit zum Sieg gestoppt werden. Bei sommerlichen Temperaturen und strahlendem Sonnenschein kamen am Wochenende 19 Wehren des Amtes Nordstormarn sowie drei befreundete Wehren auf dem Hof von Bernd Müller zum Amtswehrfest Nordstormarn 2016 zusammen.

Vor zehn Jahren fand das Fest an der gleichen Stelle statt, nun war es wieder soweit. Für sein besonderes Engagement wurde der Hausherr als „Partner der Feuerwehr“ ausgezeichnet. Rainer Brüggemann von der Freiwilligen Feuerwehr Groß Wesenberg bekam für 50-jährige Zugehörigkeit zur Feuerwehr das „Brandschutzehrenzeichen in Gold 50“. Weiterhin gab es 11 Mal Gold, sechs Mal Silber und drei Mal Bronze sowie 14 Beförderungen zum Dienstgrad. Als weiterer Festakt führte die älteste Jugendfeuerwehr des Kreises Stormarn aus Klein Wesenberg die 2015 neugegründete Jugendfeuerwehr Feldhorst ein. Dann begannen die Wettkämpfe. Für den großen Wettkampf am Nachmittag wurde fleißig trainiert und immer wieder der Aufbau durchlaufen. Die Jugendfeuerwehr aus Zarpen konnte sich gegen ihre Konkurrenz gekonnt durchsetzen. Mit 55 Sekunden schafften sie ihre persönliche Bestzeit von einer Minute zu unterbieten und kamen so ganz oben auf das Siegertreppchen. Für Christian Döring (17) Jugendgruppenleiter der Jugendfeuerwehr Zarpen ist das Engagement bei der Feuerwehr klar: „Von uns sind alle Freunde dabei und die ganze Dorfgemeinschaft. Manche Jugendlichen gehen zum Sportverein und wir zur Feuerwehr.“ Nach der Schau war es Zeit für die große Siegerehrung. In diesem Jahr schafften es sowohl Barnitz als auch Groß Wesenberg genau nach 49,40 Sekunden ins Ziel, dritter wurde Westerau. Anschließend gab es Freibier für die beiden Sieger zum Anstoßen auf ein gelungenes Fest und natürlich den Auftritt der Tornados.

Im nächsten Jahr geht es auf den Amtsfeuerwehrball nach Hamberge und erst im darauffolgenden Jahr wieder ein neues Amtsfeuerwehrfest.










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