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Stormarner Tageblatt

19. Oktober 2017 | 02:30 Uhr

Bahnquerung : Zwei Kreisel für Reinfeld

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Die Vorbereitungen für die neue Bahnquerung im Reinfelder Gewerbegebiet laufen an. In diesem Zusammenhang sind auch neue Kreisverkehre geplant.

shz.de von
erstellt am 03.Mär.2016 | 06:00 Uhr

Die Brücke über die Bahngleise kommt. Die Mitglieder des Bauausschusses rechnen mit einer Fertigstellung im Jahre 2019/2020. Hohe Ziele, denn im Zuge der Bahnquerung muss auch die Feldstraße – Reinfelds wichtigste Gewerbestraße – umgebaut werden. Im Bauausschuss rechnet man mit 11  000 Fahrzeugen täglich im Reinfelder Gewerbegebiet, so dass großzügig geplant werden muss.

Das beauftragte Planungsbüro Schüßler-Plan hatte in der Vergangenheit bereits drei Ausbau-Varianten vorgelegt, nun kam auf der letzten Sitzung noch eine vierte hinzu, die Diplom-Geograph Christoph Richling vorstellte und die zum Favoriten der Ausschussmitglieder avancierte. Gleich zwei Kreisel hat der Geograph für die Feldstraße vorgesehen – der erste direkt in der Einmündung Feldstraße zur Holländerkoppel in der Kurve von dem Camfil-Gebäude, der zweite in der Einmündung zur Grootkoppel. Dem hohen Lkw-Verkehr, besonders durch die an der Feldstraße ansässige Spedition Bode, wurde in den Planungen Rechnung getragen. Um das Abbiegen der Lastkraftwagen zügig zu ermöglichen, soll ein dritter Fahrstreifen entstehen. Die Planungen enthalten außerdem zwei Fußwege, Fahrradschutzstreifen und einen Parkstreifen, der durch Hindernisse unterbrochen werden soll, um dort das Parken von Brummis zu verhindern.

Nach Schätzungen des Planungsbüros werden sich die Kosten für den Ausbau der Feldstraße auf rund 1,7 Millionen Euro belaufen. Darin sind aber noch nicht die Kosten für einen dritten Kreisel an der Einmündung der Feldstraße zur B 75 enthalten. Hier regelt zurzeit eine Ampelanlage den Verkehr. Der Bauausschuss hält aufgrund des großen Verkehrsaufkommens einen Kreisel an der viel befahrenen B  75 für zwingend notwendig, kann jedoch nicht allein darüber entscheiden, weil auch der Kreis und der Landesbetrieb Straßenbau involviert sind. Daher konnte auf der Sitzung der dritte Kreisel noch nicht beschlossen werden. Erste Schritte hierfür sollen aber in Kürze eingeleitet werden.

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