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Stormarner Tageblatt

20. August 2017 | 21:48 Uhr

Zusammenarbeit : Zwei Gemeinden, ein Bauhof

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Das nennt man interkommunale Kooperation: Trittau und Lütjensee setzen auf effektiven Einsatz von Mitarbeitern und Mitteln. Auf dem Weg dahin tagen Ausschüsse beider Gemeinden gemeinsam.

In der gemeinsamen Sitzung des Finanz- und Wirtschaftsausschusses der Gemeinde Trittau und des Finanz- und Grundstücksausschusses der Gemeinde Lütjensee am Donnerstag, 30. Oktober, geht es um die Gründung einer Verwaltungsgemeinschaft nach Paragraf 19a GkZ zwischen Trittau und Lütjensee. Die Ausgestaltung des öffentlich-rechtlichen Vertrages zum Betrieb eines gemeinsamen Bauhofs wird von den Ausschussmitgliedern beraten. Über den gemeinsamen Bauhof verhandelt haben bereits die Bürgermeister: Oliver Mesch (Trittau) und Ulrike Stentzler (Lütjensee). Und die Gemeindevertretungen von Trittau und Lütjensee haben 2014 grundsätzlich den Bau eines gemeinsamen Bauhofs in der Carl-Zeiss-Straße in Trittau beschlossen. In beiden Haushalten wurden Planungsmittel bereitgestellt. Ziel ist ein effektiver Einsatz von Mitarbeitern und Gerät und eine daraus resultierende Kostenersparnis. Planungsaufträge für das Büro Kröger, die Hoch- und Tiefbauarbeiten sowie für die Salzhalle wurden einvernehmlich vergeben. Schon in der 47. Kalenderwoche soll mit dem Bau der Salzhalle begonnen werden, da diese schon dringend für den bevorstehenden Winter gebraucht wird. Die alte Halle war wegen des Neubaus des Kindergartens an der Großenseer Straße abgerissen worden.

Im vergangenen Winter wurde das Streugut in der Meierei zwischengelagert. Der Grundstückskauf des 6669 Quadratmeter großen Geländes kostete 462 388 Euro und wurde bereits getätigt. Jetzt geht es um die Ausgestaltung des öffentlich-rechtlichen Vertrages zwischen den beiden Gemeinden, insbesondere um die Aufteilung der Kosten. Im Vertragsentwurf wird unter anderem festgelegt, dass bisherige Geräte im Eigentum der jeweiligen Gemeinde bleiben, neu Angeschafftes, wie auch das Grundstück, zum Gemeinschaftseigentum werden. Auch das Personal, derzeit vier Mitarbeiter in Lütjensee und 5,27 in Trittau, bleiben Angestellte ihrer jeweiligen Gemeinde. Gegenseitiges „Ausleihen“ wird verrechnet.

Ein gemeinsamer Ausschuss aus Gemeindevertretern beider Orte soll alle strittigen Fragen regeln. Für die Aufnahme weiterer Vertragspartner sind beide Gemeinden offen. Der Vertrag soll am 1. Januar 2015 beginnen, auf unbestimmte Zeit laufen und kann erstmals zum 31. Dezember 2017 gekündigt werden.

 

 


Termin: Die Sitzung der Ausschüsse am Donnerstag, 30. Oktober, beginnt um 19.45 Uhr im kleinen Sitzungssaal der Verwaltung.

 

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erstellt am 16.Okt.2014 | 06:00 Uhr

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