Bargteheide : Zwei Autos brennen nach Unfall auf der A1

Zwei Autos brannten auf der A1 komplett aus, nachdem sie mit einem Wohnwagengespann zusammenstießen.
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Zwei Autos brannten auf der A1 komplett aus, nachdem sie mit einem Wohnwagengespann zusammenstießen.

Zwei Autos und ein Wohnwagen stoßen auf der Autobahn bei Bargteheide zusammen. Die beiden Pkw fangen Feuer und brennen vollständig aus. Glücklicherweise wird niemand ernsthafter verletzt. Die Autobahn musste gesperrt werden.

shz.de von
20. Juni 2014, 15:22 Uhr

Bargteheide | Bei einem Unfall heute Mittag auf der A1 in Richtung Lübeck zog sich eine Autofahrerin schwere Verletzungen zu. Die 50- jährige Frau aus Hannover fuhr gegen 13 Uhr mit ihrem Skoda Roomster auf der rechten Spur der Autobahn. Kurz hinter dem Rastplatz Buddikate wollte sie einen Mercedes Kombi mit einem Wohnwagen überholen. Beim Ausscheren auf die mittlere Spur übersah die 50-Jährige offenbar einen bereits auf dem mittleren Fahrstreifen fahrenden 45- jährigen Mann aus Bad Kleinen mit seinem Subaru Forester. Der 45- Jährige musste daraufhin stark bremsen und nach links ausweichen, um einem Zusammenstoß mit dem Skoda zu vermeiden. Dabei geriet er ins Schleudern. Er lenkte wieder nach rechts hinüber und prallte daraufhin gegen das Gespann des 49- jährigen Mannes aus Bremen.

Die 50- Jährige geriet nun ebenfalls ins Schleudern und prallte mit dem Subaru Forester zusammen. Der 45- Jährige und die 50-Jährige kamen mit ihrem Wagen nach rechts von der Fahrbahn ab und überschlugen sich. Beide Autos blieben auf den Dächern liegen und fingen Feuer. Sie brannten letztlich aus.

Beide Beteiligten kamen glücklicherweise noch rechtzeitig aus den Autowracks heraus. Die Fahrerin des Skoda musste mit einem Rettungswagen schwer verletzt mit einem Schädelhirntrauma ins Krankenhaus gebracht werden. Der Subaru-Fahrer zog sich leichte Verletzungen zu und wurde ebenfalls mit einem Rettungswagen in die Klinik gebracht. Er wurde kurz darauf nach ambulanter Behandlung wieder entlassen. Der Fahrer des Wohnwagens blieb unverletzt.

Der Sachschaden wird auf ca. 40.000 Euro geschätzt. Drei Freiwillige Feuerwehren waren im Einsatz. Gegen 14.30 Uhr war das Feuer gelöscht. Der Rettungshubschrauber Christoph 29 landete nur kurz auf der Autobahn. Dazu mussten die Beamten des Polizei- Autobahn- und Bezirksreviers Bad Oldesloe die A1 in dem Bereich bis ca. 13.15 Uhr voll sperren. Der Verkehr staute sich auf eine Länge von etwa 10 Kilometern bis 15 Uhr zurück.

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