Stormarn : Zuwachs beim dritten Kreisschülerparlament

30 Schülervertreter aus 13 Schulen: Das Kreisschülerparlament in starker Besetzung.  Foto: ST
30 Schülervertreter aus 13 Schulen: Das Kreisschülerparlament in starker Besetzung. Foto: ST

30 Schülervertreter von 13 Stormarner Schulen diskutierten über Bussituation, Parlament und Co.

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15. Juni 2013, 09:17 Uhr

Bad Oldesloe | Bereits zum dritten Mal, seit der Gründung des jungen Gremiums im Jahr 2012, tagte das Kreisschülerparlament (KSP) am Dienstag dieser Woche im Stormarner Kreisgebäude in Bad Oldesloe. Im Vordergrund stand der Austausch der einzelnen Schülervertretungen sowie Anträge an die Politik und die Durchführung gemeinsamer Projekte. Schulrat Michael Rebling freute sich gemeinsam mit den Kreisschülersprechern über einen Zuwachs von fünf Schulen.

Somit diskutierten 30 Schülervertreter von 13 Stormarner Schulen über Themen wie die Bussituation im Kreis, das Statut des Parlaments und das Projekt "Schule als Staat". Dieses Demokratieplanspiel wird ab Herbst von der Sachsenwaldschule in Reinbek in Angriff genommen. KSP-Begleiter Ansgar Büter-Menke vom Kreisjugendring und Specher Marten Pukrop vom Gymnasium Glinde boten ihre Erfahrung aus ähnlichen Projekten an. Um kreisweit die Probleme mit teils langen Wartezeiten bei Schulbussen zu verbessern, will das KSP ein Register erstellen, um konkrete Vorschläge aus ganz Stormarn zu sammeln. Der zwölfjährige Jos König aus Glinde erklärte, dass nur wenige seiner Mitschüler Lust auf die Schülervertretungsarbeit hätten. Zentrales Vorhaben des KSP ist es deshalb vor allem, Unterstützung für die einzelnen Schülervertretungen anzubieten und alle weiterführenden Schulen des Kreises auf dieses Gremium aufmerksam zu machen. Negativ wurde angemerkt, dass die Einladung zum KSP häufig in den Schulverwaltungen stecken bleiben. Es wird somit parallel auf Facebook und Email-Informationen gesetzt. Die ersten Sitzungen haben gezeigt, dass es genug kreisweite Themen gibt, die das KSP in Zukunft angehen kann.

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