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Reinfeld : Zu viel zu tun – Markierung kommt später

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Die fehlenden Markierungen irritieren die Autofahrer auf der B 75 innerhalb Reinfelds beim Abbiegen.

Die Asphaltdecke ist aufgetragen, der Verkehr rollt seit einigen Wochen wieder reibungslos. Doch wo bleiben die Markierungen auf der Fahrbahn? Das fragen sich Hunderte von Autofahrern, die tagtäglich die B 75 durch Reinfeld und Stubbendorf als Weg zur Arbeit nutzen. „Die Asphaltierungsarbeiten sind komplett abgeschlossen“, so André Studt, Leiter der Straßenmeisterei Lübeck. In Stubbendorf wurde die Decke voll ausgebaut, in anderen Teilen der B 75 nur die Deckschicht, teilweise die Deck- und Bindeschicht - je nach Abnutzung der Fahrbahn. Die Arbeiten begannen Ende September und wurden sechs Wochen später bereits beendet. Die gesamte Strecke von der Einfahrt nach Barnitz bis zur Biogasanlage am Ende des Ortsteils Stubbendorf hat jetzt einen neuen Belag.

Koordiniert wurde die Baumaßnahme von der Lübecker Niederlassung des Landesbetriebes Straßen und Verkehr. „Nun warten wir auf das Okay der Markierungsfirma“, erklärt Studt. Diese haben aufgrund umfangreicher Deckenerneuerungen in diesem Jahr, die alle Ende Oktober beendet waren, nur ein knappes Zeitfenster. „Bisher konnten nur an den wichtigsten Knotenpunkten Markierungen aufgetragen werden“, bedauert der Leiter der Straßenmeisterei. Er hoffe aber, dass die restlichen Arbeiten noch vor Weihnachten abgeschlossen sein werden. Diese würden höchstens zwei Tage beanspruchen und bei laufendem Verkehr durchgeführt. Studt: „Eine Umleitung muss deswegen nicht eingerichtet werden.“ Glücklicherweise – denn die Autofahrer hatten seit Ende der Asphaltierungsarbeiten mit erheblichen Verzögerungen aufgrund der Ampelschaltung zu kämpfen. Es bildeten sich lange Staus. Lastwagen der Firma Bode oder von UPS standen oft eine Viertelstunde lang an der Ampel, um über die B 75 auf den Autobahnzubringer fahren zu können. Auch die aus Richtung Bad Oldesloe kommenden Fahrzeuge, die von der B 75 auf den Zubringer abbiegen wollten, warteten ungewöhnlich lange an der roten Ampel.

„Leider haben wir mit der Ampel einige Probleme gehabt. Die Ampelphase hat nicht einwandfrei funktioniert, weil bei den Arbeiten eine Schleife durch eine Fräse beschädigt wurde“, so Studt. Dieser Fehler sei jedoch in dieser Woche behoben worden, und die Ampel funktioniere jetzt wieder wie gewohnt. Studt: „Wir hoffen, dass die Witterungsbedingungen mitspielen. Es darf nicht zu nass sein und auch nicht frieren.“ Dann kann endlich die Markierung aufgetragen werden.

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erstellt am 12.Dez.2016 | 06:00 Uhr

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