Zu klein: Nicht in allen Gemeinden wurden Dorfparlamente gewählt

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27. Mai 2013, 03:59 Uhr

Kreis Steinburg | Nicht in allen Steinburger Gemeinden wurde gestern eine neue Gemeindevertretung gewählt. Bei Orten mit weniger als 70 Einwohnern gibt es noch eine Art Ur-Demokratie. Das heißt: Hier werden Gemeindeversammlungen einberufen, an denen alle wahlberechtigten Einwohnern teilnehmen können. Diese wählen dann auch den neuen Bürgermeister oder die Bürgermeisterin und entscheiden anschließend gemeinsam über alle Angelegenheiten in ihrer Heimatgemeinden. Betroffen von dieser Regelung sind Aebtissinwisch, Büttel, Christinenthal, Kollmoor und Wiedenborstel. In diesen Orten gab es gestern nur die Möglichkeit, die Abgeordneten für den neuen Kreistag zu wählen. Neu hinzugekommen ist diesmal Hingstheide, wo die Einwohnerzahl unter die magische Grenze gerutscht ist. Hier gab es auch das Kuriosum, dass noch am Abend die alten Gemeindevetreter zusammenkamen - zu einer letzten Sitzung. Einziger Tagesordnungspunkt: Änderung der Gemeindesatzung als Vorbereitung auf die künftige Gemeindeversammlung. Nicht gewählt wurde auch in Siezbüttel. Die Gemeinde, in der es ohnehin zuletzt eine Gemeindeversammlung gegeben hatte, gehört inzwischen zu Schenefeld.

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