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Stormarner Tageblatt

18. August 2017 | 01:37 Uhr

Hoffnung : Zeugwart will zurück ins Tor

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Markus Venz, der langzeitverletzte Keeper von Fußball-Regionalligist SV Eichede, hat die Hoffnung auf ein Comeback noch nicht aufgegeben. Gegen Rehden am Sonntag (15 Uhr) wird er aber noch nicht auf dem Platz stehen – erst ab Januar plant er eine Rückkehr.

Nach den Niederlagen in Goslar (2:0) und der 4:6-Heimpleite gegen Mitaufsteiger Eintracht Norderstedt steht für die Fußballer des SV Eichede die nächste Auswärtspartie auf dem Programm. In der Fußball-Regionalliga Nord gastieren die Stormarner am Sonntag ab 15 Uhr beim BSV Rehden. Nach den Übernachtungen vor den Spielen in Wilhelmshaven und Goslar verzichten die „Bravehearts“ dieses Mal auf eine vorzeitige Anreise und werden die rund 250 Kilometer erst am Spieltag per Bus in Angriff nehmen. Mit an Bord wird dann auch wieder Markus Venz sein.

Der ehemalige Stammkeeper, der vor elf Monaten von einem Bandscheibenvorfall außer Gefecht gesetzt worden war, ließ es sich außer beim Auftaktspiel in Flensburg nicht nehmen, seine Mannschaft zu begleiten – und das in neuer Funktion. Aus der „Not“ heraus geboren, aber mit viel Herzblut war sich das Eicheder Urgestein (seit 1991 bei den Steinburgern) nicht zu schade, übergangsweise den Posten des Zeugwarts zu übernehmen. Trikots waschen, die Ausrüstung für die Regionalliga-Partien zusammenstellen und vieles mehr – für „Venzer“ kein Problem. „Mir war es einfach wichtig, nahe am Team zu bleiben“, erklärt der 32-Jährige. Gedanken an eine Beendigung seiner Fußballlaufbahn verschwendet Venz noch nicht. Inzwischen befindet sich der 1,87 Meter große Schlussmann gesundheitlich wieder auf dem Weg der Besserung. Spielt die Gesundheit mit, ist an eine Rückkehr zwischen die Pfosten wieder zu denken. „Überstürzen werde ich nichts“, stellt Venz klar, hofft aber darauf, dass er im Januar die ersten leichten Laufeinheiten angehen kann. Der Weg zurück in den Kasten ist noch weit – doch der Ur-Eicheder glaubt daran, irgendwann noch einmal in der SH- oder Regionalliga spielen zu können. „Wehren würde ich mich dagegen nicht“, so der Keeper. „Aber dafür muss ich schmerzfrei bleiben.“

Alle Hände voll zu tun hat Venz im Moment aber auch ohne Bälle festzuhalten – vor allem vor den Auswärtstouren wie der am Sonntag: Das Trikot mit der Nummer 19 von Mittelfeldspieler Michael Meyer, der überraschend wieder zurück gekehrt ist, nachdem sein Studium in Wien platzte, darf Zeugwart Venz beim Trip zu den seit neun Partien ungeschlagenen Niedersachsen (drei Siege, sechs Remis) allerdings in Eichede lassen. Grund: SVE-Trainer Oliver Zapel plant noch ohne den 25-jährigen Rückkehrer. Meyer, im Sommer aus Oststeinbek zum SVE gewechselt, soll zunächst im SH-Liga-Team Punkte gegen den Abstieg sammeln. Anpfiff: Sonntag 15 Uhr, an den Waldsportstätten, 49453 Rehden.

SR: Andre Schönheit (Lüneburg) mit den Assistenten Timo Röntsch und Sebastian Trenkner.

Nicht dabei: Sercan Demirbas (Muskelfaserriss/Schulter), Petrik Krajinovic (Kreuzbandverletzung), Gerrit Schubring (Bänderriss), Dennis Wagner und Sebastian Meyer (gesperrt). Arnold Lechler, Jakub Heidenreich und Leo Seiler sind fraglich.

Voraussichtliche Aufstellung: Lucassen – Fischer, Jan-Ole Rienhoff, Issahaku, Heidenreich – Güzel, M. Hinkelmann, Koops (Seiler), Kossowski – Maltzahn – Huseni.

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erstellt am 25.Okt.2013 | 06:00 Uhr

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