Zensus-Verluste: Städte schöpfen Hoffnung

shz.de von
21. August 2013, 00:43 Uhr

Im Streit um die Ergebnisse der jüngsten Volkszählung schöpfen viele schleswig-holsteinische Städte und Gemeinden neue Hoffnung. Grund dafür sind jetzt bekannt gewordene Probleme bei der Erhebung von Stichproben in Städten mit mehr als 10 000 Einwohnern. Weil die Stichprobenfehler meist größer als gesetzlich vorgesehen waren, sehen die Kommunen nun gute Chancen auf einen erfolgreichen Widerspruch gegen die Daten. „Die Zweifel an den Zahlen des Zensus haben sich erheblich verstärkt“, sagte Schleswig-Holsteins Städteverbandschef Jochen von Allwörden. Etliche Kommunen im Land wie Flensburg, Plön oder Elmshorn wehren sich gegen die Resultate des Zensus, weil ihnen darin eine erheblich niedrigere Einwohnerzahl bescheinigt wird als bisher angenommen. Seite 2

zur Startseite

Kommentare

Leserkommentare anzeigen