Ahrensburg : Zeitreise durch die Jahrhunderte

Die Ausstellungsmacherinnen: Dr. Angela Behrens (l.) und Elke Petter.   Fotos: Meier
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Die Ausstellungsmacherinnen: Dr. Angela Behrens (l.) und Elke Petter. Fotos: Meier

Im Marstall wurde die Ausstellung „700 Jahre Ahrensburg“ eröffnet. Eine „Riesen-Teamarbeit, in der viel Herzblut steckt“.

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16. März 2014, 16:07 Uhr

Großes Gedränge herrschte gestern im Marstall. Mehr als 300 Besucher waren zur Eröffnung der Ausstellung „700 Jahre Ahrensburg“ gekommen. „80 Menschen haben bei der Vorbereitung mitgewirkt, 50 davon ehrenamtlich“, sagte Bürgermeister Michael Sarach. Um die Finanzierung habe man allerdings „ein wenig ringen müssen“.

„So einfach war es nicht“, widersprach der stellvertretende Bürgervorsteher Christian Schubbert-von Hobe (Grüne), „es klappte nur durch das Zauberwort Sperrvermerk.“ Jeder Teilbereich sei im Bildungs-, Kultur- u. Sportausschuss vorgelegt und genehmigt worden, dessen Vorsitzender Schubbert-von Hobe ist: „Ein Großteil des Ausstellungsprojekts konnte so aber gerettet werden.“ Fördermittel gab es von der Kulturstiftung der Sparkasse und einer Reihe von Bürgern und Sponsoren.

„Es war eine Riesen-Teamarbeit, in der viel Herzblut steckt“, sagte Stadtarchivarin Dr. Angela Behrens. Im Vorbereitungsteam mit Elke Petter und Günter Bock sei heiß über die Exponate diskutiert worden. Wesentlich seien auch Volkshochschule und Bauhof daran beteiligt, der die Stallhalle dafür umgebaut hat. Sie hob besonders das Kinderkulturprogramm hervor, das ab dem kommenden Mittwoch für Schulklassen angeboten wird. Für drei Altersstufen werden wissenschaftlich begleitete Ausstellungsbesuche mit anschließendem Workshop organisiert. Für das kostenlose Projekt wurde ein „Entdeckerbogen“ für die Kinder und Jugendlichen konzipiert.

Die Ausstellung ist in vier Teilbereiche gegliedert. Über die Stadtgeschichte geht es zurück in die preußische Landgemeinde, das adlige Gut und bis ins Mittelalter. Filme und interaktive Elemente gehören zum zeitgemäßen museumspädagogischen Konzept. „Das Schloss stellt sich hier selbst vor“, sagt Angela Behrens. Gesprochen wird dieser Text vom Kabarettisten Horst Schroth.

Landrat Klaus Plöger sieht die Eröffnung als Tag der Chance. „Wir sollten von der Erfolgsgeschichte der Stadt reden, sie hat es verdient.“ Ahrensburg sei nicht verarmt und müsse sich nicht verstecken. „Es leuchtet an vielen Stellen, und das ist gut so.“

Geöffnet ist die Ausstellung bis zum 30. Juni jeweils freitags von 14 bis 17 Uhr und am Wochenende von 10 bis 17 Uhr. Der Eintritt ist frei. Andere Besuchstermine können telefonisch unter (04102) 77141 vereinbart werden, für Schulklassen unter (0173) 9720 278.

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