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Abstiegskampf : Zarpen zieht Hoisdorf in den Keller

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

In der Fußball-Kreisliga hat der TuS Hoisdorf den Befreiungsschlag verpasst und verlor beim TSV Zarpen mit 1:4. Tabellenführer SSV Pölitz quittierte derweil die erste Saisonniederlage beim 1:2 gegen den Witzhaver SV.

shz.de von
erstellt am 28.Okt.2013 | 18:00 Uhr

Es hätte ein Befreiungsschlag werden können, geriet aber zum Fehlschlag: Der TuS Hoisdorf steht nach der 1:4-Niederlage in der Fußball-Kreisliga beim TSV Zarpen tief im Tabellenkeller. Derweil brachte der Witzhaver SV überraschend Spitzenreiter SSV Pölitz beim 2:1 die erste Saisonniederlage bei.

Spiel der Woche:

TSV Zarpen – TuS Hoisdorf 4:1 (1:0)

„Endlich einmal haben wir nicht aufgesteckt, als wir das Gegentor bekommen haben“, lobte Zarpens Obmann Michael Lüer sein Team. Dabei konnten die Gastgeber den Gegentreffer auch locker verschmerzen, schließlich führte das TSV-Team bereits mit 2:0, ehe Margomed Midalov per Foulelfmeter verkürzte (72.). Zwar versuchte Hoisdorf anschließend mit der Brechstange zum Ausgleich zu kommen, doch statt 2:2 hieß es plötzlich 4:1 für Zarpen – Hoisdorf war in seinem Vorwärtsdrang anfällig für Konter, von denen Zarpen zwei zur endgültigen Entscheidung verwertete. Die Gäste setzen sich nach der Schlappe im Kampf um die Plätze für die Qualifikation zur neuen Kreisliga neue Ziele. „Wir wollen zunächst versuchen, aus dem Tabellenkeller zu kommen. Es geht jetzt darum, sich zu finden“, sagte Hoisdorfs Ligaobmann Hans-Joachim Niemeyer, der ergänzte: „Unserer jungen Mannschaft fehlt es momentan ein wenig an Biss und Kampfgeist.“

Tore: 1:0 Tim Braun (1.), 2:0 Hassan Sayegh (58.), 2:1 Margomed Midalov (79., Foulelfmeter), 3:1 Tim Braun (82.), 4:1 Dominik Möller (90.+2).


WSV Tangstedt II – Bargfelder SV 2:4 (0:4)

Während die Wilstedter nach der 2:4-Pleite weiter auf den zweiten Saisonsieg warten müssen und nach wie vor tief im Tabellenkeller stecken, festigte der Bargfelder SV seinen Platz im oberen Tabellendrittel. Die Gäste erwischten einen guten Start, legten nach acht Minuten bereits die Führung vor. Das 1:0 gab die nötige Sicherheit – und als innerhalb von fünf Minuten Lukas Hentschel (2) und Torge Rüder den Vorsprung auf 4:0 ausgebaut hatten, war die Partie entschieden. Tangstedt II konnte kurz nach der Pause nur noch Ergebniskosmetik betreiben.

Tore: 0:1 Lennart Mahnke (8.), 0:2 Lukas Hentschel (31.), 0:3 Torge Rüder (34.), 0:4 Lukas Hentschel (36.), 1:4 Danny Dibbern (47.), 2:4 Danny Dibbern (52., Foulelfmeter).

SV Hamberge – VfL Rethwisch 2:2 (1:0)

Im Duell der Tabellennachbarn trennten sich beide Teams schiedlich-friedlich 2:2 – aus Rethwischer Sicht zwei verschenkte Punkte. Zwar legte Hamberge die 1:0-Pausenführung vor. Doch im zweiten Durchgang drehten die Gäste den Rückstand nicht unverdient innerhalb von vier Minuten in einen 2:1-Vorsprung um. Über die Zeit retten aber konnte der VfL die Führung nicht. Eine Minute vor Ultimo glich Hamberges Kapitän Gregor Rath zum Endstand aus.

Tore: 1:0 Danny Clasen (18.), 1:1 Lasse Breede (68.), 1:2 Nico Plog (72.), 2:2 Gregor Rath (89.).

Hagen Ahrensburg II – Türkspor Oldesl. 3:3 (2:1)

Ein Remis gegen Türkspor – das hatte sich SSC II-Coach Andreas Krüger anders vorgestellt. „Wir wollten uns Selbstvertrauen für die Partie gegen Reinfeld holen. Das hat nicht ganz geklappt“, sagte Krüger. Sein Team hat trotz zweimaliger Führung zu keiner Phase in die Partie gefunden. So verdienten sich die Gäste den Punkt redlich, indem sie die Schwächen der Ahrensburger aufdeckten: mangelnde Cleverness und halbherziges Zweikampfverhalten.

Tore: 1:0 Jan-Niklas Danger (17.), 2:0 Kieren Al-Obaidi (40.), 2:1 Bilal Abressi Toure (44.), 2:2 Fatih Karanfil (50.), 3:2 Vincent Janelt (65.), 3:3 Bilal Abressi Toure (80.).

FSG Südstormarn – SV Pr. Reinfeld 2:4 (2:2)

„Unglücklicher kann man fast nicht verlieren“, sagte FSG-Coach Florian Bergmann: „Wir waren gut, ich kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen.“ Mit 2:0 lag sein Team vorn – dann kam die 48. Minute. „Der Schiedsrichter hat aufgrund von Verletzungen zurecht so lang nachspielen lassen“, sagte Bergmann, dessen Team in zwei Szenen vor dem Halbzeitpfiff aber pennte und die Führung herschenkte. Im zweiten Durchgang war das Spiel ausgeglichen, Reinfeld aber zeigte seine Qualitäten vor dem Tor.

Tore: 1:0 Sascha Bern (5.), 2:0 Sascha Bern (38.), 2:1 Dennis Lie (45.+3), 2:2 Jan Radde (45.+4), 2:3 Yannick Lütjohann (56.), 2:4 Bastian Beth (87.).

SC Elmenhorst – SV Meddewade 6:0 (1:0)

Mit einem deutlichen Sieg schickte der Favorit den SVM nach Hause. Auffällig: Die Unberechenbarkeit der Gastgeber, deren Spieler durch Meddewade nicht zu stoppen waren. Sechs Torschützen bei sechs Treffern – die Gäste kamen mit dem variablen SCE-Spiel nicht zurecht.

Tore: 1:0 Oliver Illig (21.), 2:0 Christopher Löwenberg (46.), 3:0 Christopher Moses (59.), 4:0 Mario Kuschmitz (65.), 5:0 Lars Weltin (66.), 6:0 Jan-Hendrik Jobmann (84.).

TSV Bargteheide – FC Ahrensburg 10:0 (4:0)

Trotz des hohen Erfolgs sprach Bargteheides Co-Trainer Torben Bischkopf von einem „Pflichtsieg.“ Die einseitige Partie lief aus Sicht der Weinroten nie Gefahr zu kippen. „Wir haben ein paar schöne Tore erzielt, aber auch nicht geglänzt, viele Fehler gemacht. Ahrensburg hat aber nicht die Qualität, die dann zu bestrafen“, so Bischkopf, der die Partie schnell abhakte und für das Topspiel gegen Pölitz versprach: „Dann geht’s rund.“

Tore: 1:0 Michael Strusch (15.), 2:0 Markus Berndt (22.), 3:0 Bahattin Altinalana (33.), 4:0 Michael Strusch (44.), 5:0 Alban Latifi (49.), 6:0 Frederik Kühn (58.), 7:0 Alban Latifi (62.), 8:0 Cedrik Szalowski (70.), 9:0 Torben Dörling (77., Foulelfmeter), 10:0 Frederik Kühn (83.).


Witzhaver SV – SSV Pölitz 2:1 (0:1)

„Der Sieg war nicht ganz eingeplant“, sagte Witzhaves Trainer Wolfgang Spethmann, nachdem sein Team dem SSV Pölitz die erste Saisonniederlage beigebracht hatte: „Wir haben unser bestes Saisonspiel abgeliefert, aber Pölitz war auch nicht besonders gut.“ Zwar lagen die Gastgeber zur Pause mit 0:1 zurück, kamen aber selbstbewusst aus der Kabine – und hatten Sven Walter in ihren Reihen. Der Routinier erzielte den Ausgleich und und behielt beim Siegtreffer vom Elfmeterpunkt die Nerven. „Was er mit seinen 37 Jahren abliefert, ist ganz stark“, lobte Spethmann.

Tore: 0:1 Helge Höppner (35.), 1:1 Sven Walter (50.), 2:1 Sven Walter (72., Foulelfmeter).

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