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Aufatmen : Zapel lobt die Effizienz – und bemängelt die Gegentreffer

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Der Trainer von Fußball-SH-Ligist SV Eichede freut sich über die clevere Spielweise beim 4:2-Erfolg gegen Schilksee und staunt: „Das waren Tore wie aus dem Bilderbuch.“

Oliver Zapel genoss den Moment des Triumphes. Der Trainer von Fußball-SH-Ligist SV Eichede hatte mit seinem Team nach den beiden Remis zum Auftakt der neuen Saison in Altenholz und gegen Aufsteiger Eutin 08 endlich mit 4:2 den ersten Sieg gefeiert – gegen den hoch gehandelten TSV Schilksee. 16 von 18 SH-Liga-Trainern hatten die Kieler vor dem Start in die Spielzeit ebenso wie den SVE als Topfavorit auf die Meisterschaft genannt. Und wie der Sieg zustande gekommen war, imponierte dem Coach der Stormarner.

Auch Schilksees Coach Thorsten Gutzeit, der 2013 Holstein Kiel zurück in die 3. Liga geführt hatte, musste eingestehen, dass der Kontrahent aus Steinburg am Sonntag einfach cleverer gewesen war – und verdient gewonnen hatte. Zapel sah es ähnlich. „Wir haben sicherlich nicht so viele Chancen gehabt, wie in den ersten beiden Spielen. Dafür haben wir uns aber viel cleverer und konsequenter im Ausnutzen der Möglichkeiten angestellt. Dazu ist es uns auch noch gelungen, das gute Niveau über fast neunzig Minuten zu halten“, sagte der 46-Jährige und freute sich vor allem über die zuvor so oft vermisste Effizienz.

Dass die vier Treffer durch Torge Maltzahn (2), Arnold Lechler (per Kopfball) und Fabian Kolodzick, der den zu weit vor seinem Tor stehenden TSV-Schlussmann Patrick Dahmen mit einem Heber überraschte, zudem äußerst sehenswert waren, bildete für Zapel noch das I-Tüpfelchen. „Schilksee war ja nicht irgendein Gegner, sondern hat wirklich gut gespielt und kombiniert. Umso mehr mussten sich alle die Augen reiben, bei den Toren, die wie aus dem Bilderbuch fielen“, erklärte Zapel. Doch ein kleines Haar in der Suppe fand der Coach des Regionalliga-Absteigers dann doch noch. „Die beiden Gegentreffer ärgern mich schon. Wir müssen es einfach einmal lernen, so eine Partie zu Null über die Zeit zu bringen“, kritisierte der 46-Jährige. Er stellte aber klar: „Trotzdem bin ich natürlich sehr zufrieden, dass wir Schilksee bezwungen haben. Die drei Punkte nehmen jedenfalls jetzt etwas den Druck von uns. Nun brennen wir darauf, unseren Weg in Dornbreite fortzusetzen. Darauf sind wir total fokussiert.“

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