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Festakt in der Wassermühle : Würdigung zum Abschied

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Feierliche Verabschiedung. Dankesworte, Geschenke und Blumen für scheidende Trittauer Gemeinderatsmitglieder

Die ausscheidenden Gemeinderatsmitglieder sowie die Vorsitzende der Trittauer Tafel wurden in der Wassermühle feierlich verabschiedet. Im Wechselspiel von Bürgermeister Walter Nussel und Bürgervorsteherin Marion Schiefer erhielten die Ehrenamtler neben vielen Dankesworten Geschenke und Blumen zum Abschied.

Zunächst wurde Brigitte Muche, die zu ihren Kindern in die Heide zieht, verabschiedet. „Sie haben die Tafel mitgegründet und als aktive Vorsitzende einen Aufschwung der Idee erreicht“, so Nussel. Er betonte noch die jahrelange und überaus gute und reibungslose Zusammenarbeit.

Die neue Bürgervorsteherin ging zunächst darauf ein, warum jemand sich ein politisches Ehrenamt „antue“. Als Erklärung zitierte sie Konstantin Wecker: „Ich singe, weil ich ein Lied habe, nicht weil es euch gefällt.“ In diesem Sinne hätten alle, die heute verabschiedet werden, für eine Idee gebrannt und mitwirken wollen, um Dinge zu verändern. Die höchste Auszeichnung der Gemeinde, den Ehrenteller, erhielten Michaela Droege, Barbara Harders, beide langjährige Gemeinderatsmitglieder, sowie Alt-Bürgervorsteher, Thomas Mertens-Ammermann. Als „selbstbewusste Vorsitzende“ der Ausschüsse bezeichnete der Bürgermeister Barbara Harders. An Michaels Droege gewandt meinte er: „Wir haben einiges zusammen erlebt“, was zu Gelächter im Publikum führte. Nussel betonte ihren auch vom Fraktionswillen „unabhängigen Geist“, ihre festen Wertvorstellungen und die eigene Meinung, die nicht immer angenehm war. „Ich werde immer im Gedächtnis haben, dass wir zusammen für etwas gekämpft haben“, sagte er mit Rückblick auf die Umgehungsstraße und den Kindergarten.

Bei Thomas Mertens-Ammermann wurde dann das Bedauern über das Ausscheiden noch deutlicher: „Die gemeinsamen Auftritte bei Gemeindeveranstaltungen habe ich in guter Erinnerung. Oft hast du mich vor Fettnäpfchen gewarnt oder auf Besonderheiten hingewiesen.“ Nussel lobte die Rechtskundigkeit, die Argumentationsstärke und bezeichnete ihn als „Querdenker“. „Ich werde deinen schwarzen Humor und deinen Sarkasmus vermissen.“ Mertens-Ammermann verabschiedete sich gewohnt humorvoll: „Wenn ich nachsehe, was die Presse am meisten an meiner Person beschäftigt hat, könnte man sich an die erste Einwohnerversammlung mit Polizei erinnern oder daran, dass ich eine Gemeinderatssitzung unterbrach, um die Polizei zu rufen. Aber nein, was am häufigsten erwähnt wurde, waren meine schwarz-weißen Schuhe.“ Die trug er auch an diesem Abend und sonst nur bei der Weihnachts-Gemeinderatssitzung.

 

Auf der nächsten Gemeinderatssitzung am Donnerstag, 29. August, ab 19.15 Uhr werden weitere Mitglieder verabschiedet. Die Sitzung beginnt um 19.30 Uhr in der Verwaltung und beschäftigt sich mit dem Bebauungsplan 34 d, der Straßenausbaubeitragssatzung und einer Änderung des Flächennutzungsplans betreffend einiger Teile der Rausdorfer Straße.

 

 

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erstellt am 27.Aug.2013 | 00:33 Uhr

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