Ahrensburg : Wünsche des Jugendbeirats

Das Rathaus vom Stormarnplatz aus gesehen. Was soll mit dem Gelände geschehen? Der Jugendbeirat stellt seine Wünsche vor.
Das Rathaus vom Stormarnplatz aus gesehen. Was soll mit dem Gelände geschehen? Der Jugendbeirat stellt seine Wünsche vor.

Auf dem Zettel der jungen Leute stehen: Stadtpark mit Skateanlage und Multifunktionsplatz, freies W-lan, viele Fahrradständer.

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10. Juli 2018, 06:00 Uhr

Der Kinder- und Jugendbeirat (Kijub) hat Forderungen zur Gestaltung des Stormarnplatzes vorgelegt. Über den wird seit langem und meistens kontrovers diskutiert. Strittigste Punkte sind die Verlegung der Sportplätze und eine Randbebauung. Der Kijub, der 2001 einen Ideenworkshop zur Park-Gestaltung initiiert hatte, fordert nun die Öffnung der Sportanlage für die Öffentlichkeit.

„Durch die vorläufigen Ergebnisse der Jugendumfrage kam ein klarer Wunsch zum Vorschein. Viele Jugendliche wünschen sich die Öffnung und eine bessere Zugänglichkeit“, heißt es in der Stellungnahme, und: „Um der Erwartung derer nachzukommen, die wir repräsentieren, stellen wir uns die Öffnung noch in diesem Jahr vor.“

Da in einigen Jahren eine Erneuerung der Sportplätze zwingend notwendig sei, wäre jetzt auch der Zeitpunkt, über die Verlegung der Plätze ins Gewerbegebiet Beimoor-Süd nachzudenken. Ein modernes Sportzentrum inklusive der THC-Anlagen würde die Attraktivität Ahrensburgs erhöhen. Auch wenn es nicht im Zentrum liege, „sehen wir die Erreichbarkeit für Kinder und Jugendliche dennoch gegeben.“

Bei der Planung für das neue Umkleidehaus, das im nächsten Jahr auf dem Stormarnplatz gebaut werden soll, sollte bereits eine spätere Umfunktionierung berücksichtigt werden, so der Kijub. Bei der Tiefgarage unter dem Stormarnplatz setzt sich der Beirat für eine mit 480 Stellplätzen und in geschlossener Bauform ein, weil die mehr Gestaltungsraum biete und auch für den Bau einer Skateanlage im Park deutlich besser geeignet sei. Bei der vorhandene Anlage sei die Sicherheit nicht mehr gewährleistet, zudem steige die Zahl der Nutzer. Da das Interesse am Skaten in zentraler Lage groß sei, wurde im vergangenen Jahr der Verein „Ahrensburg Skateboard“ gegründet.

Auch der ehemalige Spielplatz sollte in den Park integriert werden: Und zwar als Multifunktionsplatz nach dem Vorbild des Kleinspielfelds am Heimgarten-Schulzentrum. „Für den Park selbst stellen wir uns neben Skateanlage und Multifunktionsplatz eine Fläche mit festinstallierten Grills, Picknicktischen, Bänken und Mülleimern vor. Zur körperlichen Betätigung für Jung und Alt wären verschiedene freistehende Spiel- und Sportgeräte mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden eine vielversprechende Vorstellung“, so der Kinder- und Jugendbeirat.

Zudem wünschen sich die Jugendlichen für einen modernen Stadtpark viele Fahrradständer, freies W-lan, Elektrosäulen sowie schattenspendende Bäume und eine große Grünfläche, die später auch als Hubschrauberlandeplatz dienen könne. Vereinzelt sei auch der Wunsch nach einer Teichanlage geäußert worden.

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