Familie obdachlos : Wohnungsbrand macht Haus unbewohnbar

Trotz des schnellen Eingreifens der Feuerwehr ist das Wohnhaus wegen Einsturzgefahr jetzt unbewohnbar.
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Trotz des schnellen Eingreifens der Feuerwehr ist das Wohnhaus wegen Einsturzgefahr jetzt unbewohnbar.

Kurz nachdem neben dem Bett ein Heizlüfter aufgestellt worden war, schrillte der Rauchmelder. Das Zimmer brannte, durch den Löscheinsatz wurde das Haus unbewohnbar. Der Schaden wird auf 20000 Euro geschätzt.

shz.de von
06. Januar 2014, 13:00 Uhr

Rauchmelder retten Leben. Dass das nicht nur ein Werbespruch ist, haben eine 57-jährige Frau und ihre 17 Jahre alte Tochter gestern am eigenen Leib erfahren: Sie hatten am späten Sonntagvormittag offenbar einen Heizlüfter im Zimmer der Tochter im Obergeschoss des kleinen Häuschens an der Hamburger Straße eingeschaltet. Wenige Minuten später piepte der Rauchmelder und als die Bewohner dann nachschauten, stand das Zimmer bereits lichterloh in Flammen.

Die Feuerwehr war schnell vor Ort, löschte den Zimmerbrand, konnte aber nicht verhindern, dass das Haus zunächst unbewohnbar ist. „Bei unserem Eintreffen war der Rauchmelder schon deutlich geschmolzen, piepste aber immer noch“, erklärt Einsatzleiter und Gemeindewehrführer Thomas Abel.

Ob nun der Heizlüfter den Brand verursacht hat, ob es ein technischer Defekt in der Elektroanlage des Hauses war oder ob es einen anderen Grund für das Feuer gibt, müssen die weiteren Ermittlungen der Polizei ergeben. Der zentrale Kriminaldauerdienst aus Lübeck hat noch gestern die Ermittlungen vor Ort aufgenommen. Mutter und Tochter holten noch einige persönliche Dinge aus dem Haus und trugen das zunächst zum 18-jährigen Sohn der 57-jährigen Frau, der in einem Nebengebäude wohnt.

Das kleine Häuschen wurde von der Polizei beschlagnahmt und darf vorerst wegen Einsturzgefahr nicht mehr betreten werden. Der Strom wurde abgestellt. Wo die Familie nun unterkommt, blieb zunächst unklar.

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