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Stormarner Tageblatt

19. Oktober 2017 | 23:07 Uhr

Wohin? : Wohnungen für Flüchtlinge

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Amt Trittau will weitere Grundstücke oder Häuser kaufen und sucht Mietwohnungen für Asylbewerber.

shz.de von
erstellt am 13.Dez.2013 | 00:31 Uhr

Die Unterbringung der Asylbewerber und Flüchtlinge wird 2014 eine der Hauptaufgaben des Amtes. Aktuell hat das Amt in einem Trittauer Wohngebiet ein Haus gebaut, in dem bereits drei Familien mit neun Personen aus Afghanistan und Syrien eingezogen sind. Das Haus hat 185 000 Euro gekostet. Zusätzliche 485 000 Euro wurden in den Haushalt eingestellt, um weitere Grundstücke oder Häuser anzukaufen. „Nach wie vor suchen wir aber auch dringend Vermieter“, sagt Amtsvorsteher Ulrich Borngräber. Zurzeit sind 35 Flüchtlinge im Amt Trittau untergebracht, die Sollzahl liegt bei 41. Mehr als zehn weitere Zuweisungen sind für das nächste Jahr angekündigt. Zusätzlich wurden 3000 Euro für Deutschunterricht bereitgestellt, der über die Volkshochschule laufen soll. Überwiegend sollen Kinder und Jugendliche unterrichtet werden. Dafür werden auch noch ehrenamtliche Unterstützer gebraucht.

Insgesamt ist der Amtshaushalt ausgeglichen, sodass nur eine geringe Umlagenerhöhung von einem Punkt nötig ist. Auch für die Pflege der europäischen Kontakte wurden 25 000 Euro in den Amtshaushalt eingestellt. Im nächsten Jahr ist ein großes Jugendcamp mit Teilnehmern zwischen 14 und 17 Jahren aus den Partnerländern Finnland, Frankreich, Polen und England und natürlich den Gastgebern Deutschland geplant. Es handelt sich um eine Projektwoche, in der die Teilnehmer gemeinsam im Camp wohnen im Gegensatz zur sonst beim Austausch üblichen Unterbringung in Familien und gemeinsam an einem Thema arbeiten. Vom 8. bis 11. Mai kommen die französischen Freunde mit einer Delegation und einem Jugendorchester. Dann gibt es einen Europatag auf dem Europaplatz, zu dem das Europakomitee alle Bürger einlädt. Die Franzosen werden am Amtsfeuerwehrfest in Trittau teilnehmen, zu dem auch eine Abordnung polnischer Feuerwehrleute erwartet wird. Zudem nimmt eine polnische Mannschaft am Handballturnier „Fielmann-Cup“ teil. Vom 4. bis 7. September ist eine Fahrt nach Polen mit 50 Teilnehmern geplant.

 

>Kontakt: Wer Flüchtlinge unterstützen möchte oder sich für eine der Aktivitäten interessiert, melde sich bei Kerstin Bacchus unter (04154) 807 91.




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