Wohnpark Trittau: Baubeginn im März

So soll es in Trittau bereits im Herbst aussehen.  Foto: st
So soll es in Trittau bereits im Herbst aussehen. Foto: st

Im Herbst 2008 sollte der Senioren- Wohnpark bezugsfertig sein. Nach Verzögerungen kann Anfang März jetzt mit dem Bau begonnen werden.

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19. Februar 2009, 10:09 Uhr

Trittau | Eigentlich sollten bereits vor einem halben Jahr viele glückliche Senioren ihr neues Domizil im Senioren-Wohnpark Trittau bezogen haben. Noch steht auf dem Areal an der Gadebuscher Straße aber kein einziges Gebäude. Grund dafür sind Proteste von Anwohnern des Hauskoppelberges. Doch in der ersten Märzwoche sollen die Bagger anrollen und mit dem Bau beginnen.

Ursprünglich war das Projekt auf 110 Wohnungen ausgelegt. Doch diese Pläne riefen den Widerstand der zukünftigen Nachbarn hervor. Man fühle sich sonst zu sehr beobachtet und außerdem lägen die eigenen Terrassen sonst zu sehr im Schatten, so die Klagen. Also wurden die Pläne abgespeckt, ein Stockwerk gestrichen und die Wohnungszahl auf 66 reduziert.

Mit einjähriger Verspätung beginnen im März die Bauarbeiten, im September könnten die ersten beiden Gebäude stehen, so Bauleiter Peter Weigelt vom Bauträger, der Mecklenburgischen ewp-Gruppe. Die Verzögerung habe der Firma nicht viel ausgemacht. "Das kommt halt mal vor", so Weigelt. Aber eine so große Firma habe immer mehrere Eisen im Feuer und somit gut umpositionieren können.

In fünf Wohngebäuden entstehen 66 Ein- bis Dreizimmerwohnungen mit bis zu 70 Quadratmetern. Zwei Häuser mit insgesamt 28 Wohnungen sollen noch in diesem Jahr fertig gestellt werden, die übrigen "mit Sicherheit spätestens Ende 2010", so Bauleiter Weigelt Zwei Gebäude, das Gemeinschaftsgebäude und ein Haus mit einem 20 Plätze umfassenden Tagespflegezentrum, gehören der Firma "Seniorenpartner Elisabeth Schulz", die auch die Betreuung der übrigen Wohnungen übernimmt.

Die Vermittlung der Wohnungen laufe gut, berichtet Petra Meibohm von Meibohm Immobilien. Es gebe eine große Nachfrage nach Mietwohnungen und auch bereits 50 Prozent der zu verkaufenden Wohnungen seien bereits vergeben. Von aktuellen Unstimmigkeiten mit den zukünftigen Nachbarn sei ihr nichts bekannt. Ein Problem aber gebe es, so Meibohm: "Die Käufer sind noch etwas skeptisch, da sie noch keine Gebäude sehen können."

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