Feldhorst : Wohnhaus total abgebrannt – Feuerwehr rettet Hund

Am Brandobjekt konnten die Feuerwehrleute nichts ausrichten, aber das reetgedeckte Nachbarhaus wurde gerettet.
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Am Brandobjekt konnten die Feuerwehrleute nichts ausrichten, aber das reetgedeckte Nachbarhaus wurde gerettet.

Das Brandobjekt konnten die zahlreichen Feuerwehrleute nicht retten. Aber das benachbarte Reetdachhaus.

shz.de von
17. Juni 2015, 17:06 Uhr

Ein Feuer hat gestern Nachmittag ein altes Bauernhaus in Steinfeld in Schutt und Asche gelegt. Mehr als 100 Einsatzkräfte von sieben Freiwilligen Feuerwehren kämpften gegen die Flammen an, konnten aber letztlich nicht verhindern, dass das Haus bis auf die Grundmauern niederbrannte. Ein in direkter Nachbarschaft stehendes Reetdachhaus wurde massiv mit Wasser gekühlt. Es kam nicht zum Übergriff der Flammen. Die Einsatzkräfte hatten einige Probleme mit der Wasserversorgung und mussten eine Leitung über mehrere hundert Meter von einem Teich zur Brandstelle legen. Dafür wurde auch der Schlauchwagen der Feuerwehr Seefeld eingesetzt.

Zum Zeitpunkt des Brandausbruchs waren zwar keine Menschen im Haus, aber ein Hund. Der wurde im allerletzten Moment von Tobias Koltze, Gruppenführer der Freiwilligen Feuerwehr Reinfeld, gerettet. Die Hausbewohner, ein Ehepaar, wurden beide mit einem Schock in ein Krankenhaus gebracht.

Im Umfeld des Gebäudes soll mit einer Feuerschale hantiert worden sein – ob das allerdings Auslöser des Brandes ist, vermochte Albert Iken nicht zu bestätigen. Der Brandursachenermittler der Kripo Bad Oldesloe hat Arbeit aufgenommen.

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