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Lasbek : Wohngebiet auf Hofgelände des Pferdezuchtbetriebs

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Für die Innenentwicklung hat die Gemeinde Lasbek ein beschleunigtes Verfahren beschlossen.

In Lasbek soll nicht nur auf dem ehemaligen Bressler-Gelände ein Neubaugebiet entstehen. Dort sollen wie berichtet in zwei Abschnitten rund 40 Wohneinheiten entstehen. Ein weiteres Baugebiet auf privaten Gelände ist ebenfalls im Werden. Auf dem Hofgelände des Pferdezuchtbetriebs Gerken sollen 15 Grundstücke mit insgesamt 23 Wohneinheiten entstehen.

Der Entwurf des B-Plans Nr. 8 von Planer Detlev Stolzenberg wurde bereits von den Gemeindevertretern abgesegnet. Da es sich um einen Bebauungsplan für die Innenentwicklung handelt, hat die Gemeinde ein beschleunigtes Verfahren beschlossen. Somit erfolgt keine Umweltprüfung. Der Aufstellungsbeschluss für den Plan ist über das Amt Bad Oldesloe-Land bekannt gemacht worden.

Nach dem Regionalplan des Landes Schleswig-Holstein für den Zeitraum von 2010 bis 2025 stehen der Gemeinde als Entwicklungsmöglichkeit rund 80 Wohneinheiten zur Verfügung. Die Gemeinde Lasbek selbst besitzt keine Flächen, die als Bauland ausgewiesen werden könnten. „Wir wollen jungen Familien aber günstigen Wohnraum in unserer Gemeinde ermöglichen“, sagt Bürgermeister Harald Lodders (SPD). Für die von privat geplanten Baugebiete stehen derzeit noch ausreichend Wohneinheiten zur Verfügung. Auf dem Bresslergelände sind zunächst nur 13 Grundstücke mit 20 Wohneinheiten vorgesehen. Die andern Bauplätze will der Investor erst 2025 erschließen. Sie würden somit nicht in den Zeitraum des aktuellen Regionalplans fallen. Mit den 15 Grundstücken und 20 Wohneinheiten auf dem Hofgelände zwischen Lehmskuhlenweg und Schulstraße wäre rund die Hälfte des vorhandenen Entwicklungsspielraum für Lasbek aufgebraucht, zu dem auch alle privaten Bauvorhaben zum Beispiel durch Lückenschließung zählen.

Nach dem Planentwurf soll das Hofgelände des Pferdezuchtbetriebes über die vorhandene Zufahrt vom Lehmskuhlenweg aus erschlossen werden. Geplant ist eine Stichstraße mit Wendehammer. Das Baugebiet soll rundherum zwischen den neuen und alten Grundstücken einen drei Meter breiten Heckenstreifen erhalten. Wünschenswert wäre es aus Sicht des Planers, wenn von dem Baugebiet aus ein Gehweg zum Gemeinschaftshaus in der Schulstraße entstehen könnte. Allerdings ist das betreffende Grundstück nicht im Besitz des Investors beziehungsweise der Gemeinde. Unklar ist nach Aussage von Detlev Stolzenberg auch, was mit dem alten Bauernhaus am Lehmskuhlenweg geschehen soll. Wenn es abgerissen wird, können auch dort Bauplätze entstehen. Die Grundstücke auf dem Hofgelände sollen für Einzelhäuser rund 500, für Doppelhäuser rund 700 Quadratmeter groß werden.

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