Bargteheide : Wohl bekomms, Brektehegel!

Schausteller und Organisatoren freuen sich auf ein mittelalterliches Festwochenende mit „bester Kurzweyl“.  Fotos: nil
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Schausteller und Organisatoren freuen sich auf ein mittelalterliches Festwochenende mit „bester Kurzweyl“. Fotos: nil

Stadt, RBK und Ars Vivendi laden Ende des Monats ins Mittelalter ein - und zum verkaufsoffenen Sonntag.

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10. September 2014, 10:20 Uhr

Das Mittelalter hält Einzug: Am Wochenende 27. und 28. September lässt die Stadt zusammen mit dem Ring Bargteheider Kaufleute (RBK) und dem Verein Ars Vivendi das 14. und 15. Jahrhundert wieder auferstehen. Anlass ist Bargteheides erste schriftliche Erwähnung im Jahr 1314. Damals hieß die Ortschaft allerdings noch „Brektehegel“.

Im gesamten Stadtgebiet warten am Festwochenende zahlreiche Attraktionen auf Gäste und Besucher. So wird am Sonnabend, 27. September, mit lauten Fanfarenklängen ein mittelalterlicher Markt auf dem Parkplatz des Restaurants Utspann eröffnet. Ab 13 Uhr bieten Kaufleute, Handwerker, Krämer, Gaukler, Musiker und Schankwirte dort „beste Kurzweyl“ in original mittelalterlicher Atmosphäre. Auf den Wiesen vor dem Ganztagszentrum schlagen Ritter und ihr Gefolge in sieben Heerlagern ihre Zelte auf und geben Einblicke in die mittelalterliche Lebensart. Am Abend wird der Laternen-Stern-Marsch für Kinder und ihre Eltern von drei Musikzügen begeleitet. Die gemeinsame Ankunft auf dem Utspann-Parkplatz ist gegen 20.15 Uhr geplant.

Den Sonntag prägen dann Händler und Kaufleute. Während auf dem Utspann-Parkplatz ab 11 Uhr, also „nach Meß’ und Kirchgang“, der Mitelaltermarkt fortgesetzt wird, machen sich auch die Geschäftsleute in Rathaus- und Bahnhofstraße bereit. Von 13 bis 18 Uhr steht der verkaufsoffene Sonntag an. Dabei hat sich auch die Kaufmannschaft dem mittelalterlichen Motto der Jubiläumsfeierlichkeiten angepasst. „Wir wollen die Stadt zu einem lebendigen Museum machen“, erklärt RBK-Sprecherin Tanja Wilke. Dafür wollen viele Kaufleute ihre Schaufenster altertümlich dekorieren. Ein Hörgeräteakustiker plant sogar eine Ausstellung historischer Hör-Hilfen.





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