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Stormarner Tageblatt

21. August 2017 | 16:13 Uhr

Bargteheide : Wo Stormarn ganz viel bewegt

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Das Glantz’sche Hoffest zahlt sich auch für die Stiftung Bargteheide aus: Hans-Werner Harmuth überreicht einen Spendenscheck.

Vieles läuft im Stillen, im Leisen, im Hintergrund ab – und ist dennoch von unschätzbarem Wert: Die Rede ist von den vielen, vielen helfenden Händen, von Ehrenamtlern und von Stiftungen, die in Stormarn in vorbildlicher Weise für das Gemeinwohl agieren – unbürokratisch und schnell – und sich in diesen Zeiten gerade des Flüchtlingsproblems besonders annehmen. Ohne die wäre Deutschland arm dran. Das hoben jetzt auf Stormarn bezogen Hans-Werner Harmuth, Kreispräsident und Chef der DAK-Gesundheit, sowie Werner Mitsch, Vorstandsmitglied der Stiftung für Bargteheide und Vorsitzender des Spendenparlaments, bei einer Scheckübergabe auf dem Erdbeer-Hof von Enno Glantz in Delingsdorf hervor.

Der Treffpunkt kam natürlich nicht von ungefähr: Denn der Erdbeer-Hof stand einmal mehr Pate für die gute Sache. Vor knapp einem Monat war – wie berichtet – Glantz’ Erdbeer-Reich zum 6. Mal Schauplatz für das jährliche Hoffest zum Ernte-Ende. Um die 30    000 Menschen tummelten sich am Wochenende 8./9. August auf dem Areal und verbrachten bei schönem Wetter schöne Stunden. Neben Spiel und Spaß, Unterhaltung und Geselligkeit kam auch die soziale Komponente nicht zu kurz. Kinder konnten für jeweils 50 Cent mit Keschern „Max, den Dachs“ – das DAK-Maskottchen (Foto) – aus dem Wasser fischen und so die gute Sache unterstützen: Der Erlös, immerhin 360 Euro, kam dem Spendenparlament der Stiftung für Bargteheide zugute.

Die symbolische Scheckübergabe folgte am frühen Mittwochabend. Dabei betonte Hans-Werner Harmuth: „Wir brauchen Stiftungen, weil der Staat das alles nicht organisieren und leisten kann. Gerade in Stormarn „bewegen zahlreiche Stiftungen viel.“ Aber nicht nur die. „Ich bin begeistert, dass wir so aktive Unternehmer haben“, machte der Kreispräsident mit Blick auf Enno Glantz deutlich. Zahlreiche Unternehmen seien der Stadt, der Region verpflichtet, ergänzte Werner Mitsch und nannte als ein positives Beispiel den Bargteheider Betrieb Getriebebau Nord, der immer mal wieder Geld für den guten Zweck lockermache. Eine ganze Menge Aktivitäten seien beachtlich, unterstrich der frühere Bargteheider Bürgermeister (12 Jahre) und nannte die Hilfe „unglaublich“. Allein in Bargteheide seien über 100 Ehrenamtler in Form von Patenschaften, Betreuungen, Dolmetschern und anderen Dingen für Flüchtlinge im Einsatz. Mitsch machte ebenso deutlich, dass auch Stormarner, „die in Not sind, nicht vergessen werden“.

Seit Februar 2015 seien 11  000 Euro an Spenden eingegangen: von Firmen, Institutionen, Privatleuten – „einfach toll“!, so Mitsch. 11  000 Euro, die bestens angelegt sind. Für welche Maßnahme auch immer.

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erstellt am 04.Sep.2015 | 14:12 Uhr

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