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Stormarner Tageblatt

17. Dezember 2017 | 13:22 Uhr

Wo sich Himmel und Erde berühren

vom

Der Himmelfahrtsgottesdienst auf Hof Lütjensee ist viel mehr als nur ein Event

shz.de von
erstellt am 08.Mai.2013 | 03:59 Uhr

Lütjensee | Die große Maschinenhalle auf Hof Lütjensee wird feierlich geschmückt sein, hunderte Gäste werden auf das Gelände strömen, und der Hofbesitzer, Optiker Günther Fielmann, wird gern mitten unter ihnen sein.

Der Himmelfahrtsgottesdienst auf dem imposanten Bio-Bauernhof ist für viele Menschen in der Region ein Veranstaltungs-Höhepunkt des Jahres. Das gilt für regelmäßige Kirchgänger, alsauch Menschen, die eher selten ein Gotteshaus aufsuchen. Himmelfahrt auf Hof Lütjensee ist ein Ereignis besonderer Art. Pastor Dr. Christoph Schröder von der evangelisch-lutherischen Gemeinde in Großhansdorf wird in diesem Jahr den Gottesdienst gestalten, Schröder freut sich auf die Gottesdienstbesucher. "Die Resonanz ist jedes Mal wieder großartig. Dieser Event-Gottesdienst spricht alle Generationen und ganze Familien an", ist Pastor Schröder angetan. "Die gesamte Organisation und alles, was dort auf die Beine gestellt wird, ist sehr beachtlich. Wir sind dankbar, dass uns Günter Fielmann diese Möglichkeit bietet", sagt Schröder.

Besonders sei auch, dass der Gottesdienst alljährlich zusammen mit den Gemeinden aus Siek und Lütjensee stattfindet.. So kämen auch die Mitglieder der unterschiedlichen Gemeinden an diesem Tag zusammen. "Es ist ein Gottesdienst mit und für die gesamte Region", sagt Schröder mit Blick auf das morgige Ereignis, das um 10.30 Uhr seinen Auftakt nimmt.

In diesem Jahr steht alles unter dem Motto "Da berühren sich Himmel und Erde". Entnommen wurde es aus dem gleichnamigen Kirchentagslied von 1989. Dieser Titel wird mehrfach eine tragende Rolle im Gottesdienst spielen. So kommt das Lied in einem kleinen Anspiel vor, und es wird vom Chor, vom Blasorchester aus Molfsee sowie natürlich auch von der gesamten Gemeinde intoniert werden. Es ist ein Motto, das gut zum christlichen Anlass und dem Ort des Gottesdienstes passe. "Die Himmelfahrt war der Beginn einer neuen Art der Gegenwart Gottes unter den Menschen", erläutetr Schröder. "Es ist mir wichtig zu sagen: Es ist heute nicht frei, weil Vatertag ist, sondern weil wir gemeinsam Himmelfahrt feiern."

Die friedliche und positive Atmosphäre und das Miteinander der Gäste während und nach dem Gottesdienst, passe zum Motto. "Jesus ist in den Himmel aufgefahren, aber Gott ist trotzdem unter uns. Wir befinden uns dort in einem säkularen Raum. Ich denke, dass das auch Einfluss auf die Art der Verkündigung hat", so Schröder. Am Ende des Gottesdienstes werden wieder hunderte bunte Luftballons in den hoffentlich blauen Himmel aufsteigen.

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