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Spielplatz Steinfelder Redder : Wo Kinderträume wahr werden

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Der neue Spielplatz im Steinfelder Redder hat 70 000 Euro gekostet und lässt die Herzen der Kinder höher schlagen. Begeisterte Resonanz von Familien bei der Eröffnung

shz.de von
erstellt am 14.Sep.2013 | 08:00 Uhr

Es kommt nicht oft vor, dass Kinder Erwachsenen ihre Fantasien schildern können und dass diese dann tatsächlich wahr werden. Im Fall des neuen Spielplatzes „Burg Steinfeld“ im Oldesloer Neubaugebiet Steinfelder Redder war genau das Realität.

In einer Zukunftswerkstatt durften sich Kinder im vergangenen Jahr überlegen, wie ihr Traumspielplatz aussehen sollte. In einem Beteiligungsverfahren der Stadt und dem Mehrgenerationenhaus Oase e. V. wurden die Ideen von 23 jungen Oldesloern gesammelt und in Modellen vorgestellt. Gemeinsam mit der Entwicklungsgesellschaft B+N Hannover und engagierten Landschaftsarchitektinnen floss dass alles in die Planungen ein. Und zur großen Freude der Kinder konnten fast alle Wünsche in die Realität umgesetzt werden. „Es ist schön zu sehen, wie sehr sich die Spielgeräte an den Modellen orientieren“, so Andrea Kefrig-Blase vom Mehrgenerationenhaus.

Auch der amtierende Bürgermeister Horst Möller und Armin Bagahi von der Sparkassen-Immobiliengesellschaft waren voll des Lobes für „einen der schönsten Spielplätze in ganz Stormarn. Sie schnitten gemeinsam das rote Flatterband durch und gaben den Spielplatz damit offiziell frei. „Ich möchte gar nicht viele Worte verlieren, denn der Platz ist ja für die Kinder gemacht, und ihr wartet schon, dass ihr loslegen könnt. Ich finde das Projekt sehr gelungen und wünsche allen Kindern aus der Gegend viel Spaß auf ihrem neuen Spielplatz“, sagte Möller. „Wenn ich höre, wie viele Bedenken es vorher gab - bis hin zu Unterschriftensammlungen - dann muss ich doch sagen: Es hat sich gelohnt.“

Die Kinder wollte auch diese kurzen Worte gar nicht mehr abwartet und hatten längst die Spielgeräte in Beschlag genommen und ihre ersten Wertungen abgegeben. Insgesamt fielen diese sehr gut aus. Es gab aber hier und da auch Verbesserungsvorschläge: Ein weitere Schaukel und Fahrradständer wurden vermisst.

Doch das war es dann auch schon an Kritik. Es gab ja schließlich genug zu entdecken. Neben einer Burg mit Seilbahn gibt es ein Gefängnis, ein Baumhaus. Im angrenzenden Gelände konnten ein Fühl- und ein Kletterpfad realisiert werden. Alle Geräte wurden naturbelassen und fügen sich sehr gut in die Landschaft ein. Und neben dem Platz in der Mitte des Neubaugebiets gibt es einen Fühl- und Erkundungspfad sowie eine „Hügellandschaft“ zum spielen.


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