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Überraschungssieg : Witzhave wirft Trittau aus dem Pokal

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Fußball-Kreisligist Witzhaver SV hat sich im Kreispokal gegen Verbandsligist TSV Trittau mit 1:0 durchgesetzt und damit bislang für die einzige Überraschung gesorgt. Der VfL Tremsbüttel hatte indes beim 7:0 keine Mühe mit dem SV Türkspor Bad Oldesloe.

shz.de von
erstellt am 12.Sep.2013 | 08:00 Uhr

Fußball-Kreisligist Witzhaver SV hat im Achtelfinale des Kreispokals für die bisher einzige Überraschung gesorgt. Mit 1:0 setzte sich der von Wolfgang Spethmann gecoachte WSV gegen Verbandsligist TSV Trittau durch. Keine Mühe hatte indes Trittaus Ligarivale VfL Tremsbüttel beim 7:0 über Türkspor Oldesloe. SH-Ligist SSC Hagen Ahrensburg wurde beim 3:0 über den SC Elmenhorst ebenso seiner Favoritenrolle gerecht.


Witzhaver SV – TSV Trittau 1:0 (1:0)

Während Witzhaves Trainer Wolfgang Spethmann überglücklich war und seine Spieler nach dem Überraschungssieg herzte, stapfte Trittaus Coach Matthias Räck „total bedient“ vom Platz. Der gastgebende Außenseiter überstand eine viertelstündige Drangphase der Trittauer schadlos. „Wir wussten, dass Trittau auf ein frühes Tor drängen würde, haben die fußballerische Überlegenheit der Gäste aber durch hohen Laufaufwand wettgemacht“, freute sich Spethmann, dessen Elf sich für den kämpferischen Einsatz Sekunden vor der Pause selbst belohnt: Benjamin Bergmann traf zur überraschenden Führung. Nach der Pause bemühte sich das überlegene Gästeteam zwar redlich um den Ausgleichstreffer. Doch die Trittauer bissen sich immer wieder an WSV-Keeper Stefan Rosema die Zähne aus. „Er hat uns den Sieg festgehalten“, lobte Spethmann seinen Schlussmann, nachdem der knappen Vorsprung über die Zeit gerettet worden war.


Türkspor Oldesloe – VfL Tremsbüttel 0:7 (0:3)

Verbandsligist Tremsbüttel hatte das Spiel jederzeit im Griff. Niclas Försterling brach mit seinem Treffer in der sechsten Minute früh den Bann. Ralf Ziemann (20.) und Jascha Fahrenkrog (30.) sorgten für die beruhigende 3:0-Pausenführung der Gäste. In der zweiten Halbzeit bauten die Oldesloe konditionell ab, Tremsbüttel nutzte dies und legte durch Jan Vogelsang (69., 76.), Jascha Fahrenkrog (71.) und Terence Abankwah (78.) vier weitere Treffer zum standesgemäßen 7:0-Endstand nach.


SC Elmenhorst – SSC Hagen Ahr. 0:3 (0:1)

In der zunächst ausgeglichenen Partie kassierte Ahrensburgs Vincent Janelt in der 35. Minute die Rote Karte (Nachtreten). Wer allerdings dachte, die vom ehemaligen SSC-Coach Georg Jobmann trainierten Elmenhorster würden in Überzahl die Partie in der Folge an sich reißen, der irrte sich. Zu zehnt dominierte der SH-Ligist das Geschehen und ging drei Minuten vor der Pause durch Rico Pohlmann in Führung. In der 59. Minute dann die Vorentscheidung: Nach einem Handspiel von SCE-Abwehrspieler Christopher Löwenberg im eigenen Strafraum verwandelte Gordon Jokisch den fälligen Elfmeter zum 2:0. Daniel Scharf legte Tor Nummer drei für den SSC nach (79.). In der Schlussphase leisteten sich die Ahrensburger zwar die eine oder andere Unachtsamkeit in der Defensive, doch Robert Block im SSC-Kasten bewahrte sein Team mehrfach vor einem Gegentreffer, sodass es beim 3:0 blieb.


VfR Todendorf – TSV Bargteheide 0:1 (0:1)

Die Anfangsphase ging klar an die Bargteheider, die in der neunten Minuten das 1:0 durch Frederik Kühn bejubelten. In der Folge bestimmten die Weinroten das Geschehen. Erst nach der Pause konnten die Todendorfer die Partie offen gestalten und sich die eine oder andere Torchance erspielen. Zählbares aber brachten die Gastgeber nicht zustande, so dass den Gästen letztlich der eine Treffer ausreichte, um die nächste Runde zu erreichen.


SSV Großensee – Bargfelder SV 2:3 (1:2)

„Der SSV hat sich enorm teuer verkauft“, lobte BSV-Trainer Martin Nickel den Gegner. Der A-Klassist aus Großensee hielt nicht nur mit, sondern ging auch nach zehn Minuten durch Patrick Tornack verdient in Front. Nach knapp einer halben Stunde gelang Janek Leonhardt jedoch der Ausgleich, ehe neun Minuten vor dem Seitenwechsel Carsten Rüder den Kreisligisten zum 2:1 schoss. Großensee gab allerdings nicht auf, kam in der 71. Minute durch Torben Schneider zum Ausgleich. Doch acht Minute vor Ultimo ließ Rüder mit seinem zweiten Treffer den SSV-Traum vom Weiterkommen platzen.

Heute Abend werden zwei weitere Partien des Achtelfinales ausgetragen. Ab 19.30 Uhr spielen: SV Siek – SG Union/Grabau, TuS Hoisdorf – WSV Tangstedt.

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