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Auftakt 2015 : „Wir sind Schilksee gegenüber im Vorteil“

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Fußball-SH-Liga: Youngster Gerrit Schubring ist vor dem Start in die Restrunde optimistisch, dass der SV Eichede noch nicht aus dem Titelrennen ist.

Die ersten Gehversuche im Fußball startete Gerrit Schubring beim VfL Rethwisch. Bis 2004 blieb er seinem Heimatclub treu, schloss sich anschließend als D-Jugendlicher dem benachbarten SV Eichede an, dem er bis heute die Treue gehalten hat. Ein Schritt, den der heute 21-Jährige nie bereut hat. „Ich fühle mich hier immer noch wohl – der SVE ist mein Verein“, stellt der Allrounder heraus und kann sich sogar vorstellen, bis zu seinem Karriere-Ende zu bleiben. „Warum nicht? Ich habe hier alles, was ich brauche. Die Chemie zwischen Spielern, Fans und Verantwortlichen stimmt einfach.“

Worte, die man in der heutzutage schnelllebigen Zeit von Fußballern selten zu hören bekommt. Dabei hatte es der gelernte Industriemechaniker gerade in den vergangenen zwei Jahren nicht einfach. Persönliche Rückschläge (Tod seines Vaters) trafen den „Stormarner Jung“ hart. Nach dem Aufstieg in die Regionalliga im Sommer 2013 verlor Schubring zudem fußballerisch ein wenig den Anschluss an die 1. Herrenmannschaft, kam über vier Kurzeinsätze nicht hinaus. Auch in der aktuellen SH-Liga-Saison waren die Einsatzzeiten vor der Winterpause eher gering. Sieben mal (zwei Tore) durfte der Youngster in Liga fünf ran. Doch inzwischen darf sich der Mittelfeldspieler berechtige Hoffnung machen, in Zukunft häufiger zum Zuge zu kommen. Zum Auftakt der Restrunde am kommenden Sonntag gegen den TSV Altenholz (14 Uhr) dürfte der 21-Jährige einen Platz im Kader des Tabellendritten sicher haben. SVE-Trainer Oliver Zapel jedenfalls ließ zuletzt durchblicken, dass Schubring einen Schritt in die richtige Richtung gemacht habe, über ein gutes Stellungsspiel und enorme Kopfballstärke verfüge. Auch Schubring selbst sieht sich auf einem guten Weg, spricht von einer gelungenen Vorbereitung. „Ich habe gute Leistungen abgerufen und alles getan, um mich für mehr Einsatzzeiten zu empfehlen.“

Mit der sportlichen Situation und den sieben Punkten Rückstand auf Ligaprimus TSV Schilksee geht der 21-Jährige locker um. „Alle denken, die Belastung wäre für uns größer, weil wir viele Punkte aufholen müssen. Ich glaube allerdings, dass wir Schilksee gegenüber im Vorteil sind. Denn viele gehen wohl davon aus, dass der Tabellenführer so gut wie durch ist. Das kann zu Nachlässigkeiten oder auch Verkrampfungen führen. Vielleicht schaffen wir es ja also doch noch, den TSV abzufangen – die Motivation bei uns ist jedenfalls groß“, so Schubring.

Bange ist dem Allrounder auch vor dem Spiel gegen den abstiegsbedrohten TSV Altenholz nicht, gegen den die Stormarner im Hinspiel nicht über ein Remis hinaus kamen. „Das war ein ganz anderes Spiel, in dem wir lange in Unterzahl spielen mussten“, weiß der Youngster und gibt sich selbstbewusst: „Wir sind stark genug, um gegen jeden Gegner unser eigenes Spiel durchzuziehen und zu gewinnen.“ Anpfiff: Sonntag 14 Uhr; Ernst-Wagener-Stadion; Eichede.
SR: Daniel Siemers (Griebel).
Nicht dabei: Jan-Ole Rienhoff (Sehnenanriss), Eudel Silva Monteiro (Schambeinentzündung), Marc Oldag (schlechte Blutwerte), Dominic Ulaga (Bänderdehnung).
Voraussichtliche Aufstellung des SVE: Berndt – Marschner, Rienhoff, Krajinovic – Fischer, G. Schubring, Baloki, Kossowski – Claus, Maltzahn, Janelt.

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