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Landeier auf der Bühne : „Wir können melken und mähen“

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Die Theatergruppe Hoisdorf bringt ein neues Stück auf die Bühne. In „Landeier“ geht es um Jungbauern auf der Suche nach der modernen Frau.

Wenn Jens bügeln oder Jan Pfannkuchen backen soll, dann wird’s schwierig. Davon haben die Jungbauern nämlich keine Ahnung. „Wir können melken und mähen“ verkünden die zwei der netten Postbotin, die ihnen in Sachen „Frau finden“ auf die Sprünge helfen will. Dazu möchte sie ein Video drehen, um die Vorzüge der Herren zu zeigen – und das nicht nur am Bügelbrett oder Herd. Denn während sie im Haushalt arbeiten, sollen sie sich auch noch ganz geschickt entblättern. Und das gibt natürlich Anlass zu manchen Lachern für das Publikum.

Im neuen Stück des Theaters Hoisdorf „Landeier“ geht es um drei Jungbauern, die irgendwo in Schleswig-Holstein im Örtchen Lütjenbüll mit Hilfe der modernen Medien eine Frau suchen. Heraus kommt eine Mischung aus Bauer sucht Frau und Büttenwarder, denn die manchmal etwas begriffsstutzigen und langsamen Jungbauern Jens und Jan sowie der etwas intelligentere Richard haben es schwer auf dem Weg zur Zweisamkeit und sorgen so für gute Unterhaltung.

Für die Theaterleute birgt das Stück besondere Herausforderungen: „Wir zeigen Videos, verwenden Smartphones, dass muss auf den Punkt klappen mit der Technik“, berichtet der Regisseur Andreas Lüthje.

Für Timo Hilkenbach ist es die erste große Rolle. „Ich bin letztes Jahr dazu gekommen, hatte zunächst nur eine Rolle mit zwei Sätzen, um zu sehen wie das ist, vor so viel Publikum. Da es mir gefallen hat, habe ich in diesem Stück eine Hauptrolle übernommen“, berichtet er. Und die steht ihm gut: Gekonnt die Mimik und der Sprachwitz, da hat jemand seine Berufung gefunden.

Welche Rollen die Postbotin und die hübsche Studentin Lavinia haben, die in der Kneipe bei Wirt Hein strandet, um den Jungbauern auf die Sprünge zu helfen, kann man in den sieben Aufführungen erleben. Es kommt zu einem unerwarteten, furiosen Ende, soviel verrät die Theatercrew.

Übrigens: Während der Auftritte wird nur alkoholfreies Bier getrunken, „das könnte bei der Premierenfeier anders sein“, so Bühnenleiter Tim Kröger augenzwinkernd.

Termine für die Aufführungen:

Premiere: Sonnabend, 15. November,

weitere Termine:

>Freitag, 23. Januar, und Sonnabend, 24. Januar,

>Freitag 6. Februar, und Sonnabend, 7. Februar,

>Freitag, 20. Februar, und Sonnabend, 21. Februar, jeweils 20 Uhr im Waldreitersaal Großhansdorf.

Vorverkauf: 10 Euro bei Schreibwaren Rieper, Großhansdorf, Bürgerbüro Siek, Markt Theaterkasse, Ahrensburg, und im Internet unter www.theaterhoisdorf.de


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