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Stormarner Tageblatt

11. Dezember 2017 | 11:14 Uhr

„Wir haben viel auf die Beine gestellt“

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Bürgermeister Dr. Henning Görtz verabschiedet sich vom Ring Bargteheider Kaufleute (RBK)

shz.de von
erstellt am 24.Mär.2016 | 17:04 Uhr

Jahresversammlungen des Rings Bargteheider Kaufleute: Bürgermeister Henning Görtz verabschiedete sich von „seinem“ RBK. Nach sieben Jahren im Amt des Bürgermeisters und dreißig Jahren in der Lokalpolitik übernimmt Görtz bekanntlich im April den Job des Stormarner Landrates.

Sichtlich bewegt berichtete Görtz von seinen politischen Anfängen in der Bargteheider Kleinstadt vor drei Jahrzehnten und natürlich auch von den sieben Jahren im Amt als Verwaltungschef. „Ich denke, dass wir viel auf die Beine gestellt haben in dieser Zeit. Wir können zufrieden sein mit dem, was wir erreicht haben. Und mit diesem Wir meine ich tatsächlich auch Sie alle. Die Dinge die wir gerade auch in den letzten sieben Jahren angeschoben und umgesetzt haben, hängen nicht an meiner Person, sondern daran, dass so viele Bargteheider mitgemacht haben und mitmachen“, so Görtz. Er sprach auch über die Zukunft und seine Wünsche für die Zeit nach ihm in Amt und Würden. „Ich hoffe, dass möglichst viele Bargteheider sich aktiv bei den Plänen für die Gestaltung des Banhofsvorplatzes einbringen. Wichtig für die Stadt halte ich es, dass es weiterhin keine Parkgebühren bei uns gibt“, so Görtz. „Wenn wir mehr Parkplätze wollen, wäre es immer einfach gewesen, einen kommerziellen Anbieter zu finden, der uns ein Parkhaus hinstellt und dafür dann Gebühren als Refinanzierung erhebt. Doch das sehe ich nicht als richtig an. In Zukunft müssen das andere mitentscheiden. Auch wenn ich natürlich als Bürger aktiv bleiben möchte und präsent sein werde“, erklärte der scheidende Verwaltungschef.

„Ich weiß, dass es hier in der Stadt zum Teil auch die Meinung gibt, dass die Stadt nicht weiter wachsen sollte. Das wird sie aber. Und ich halte es für falsch, dafür nicht ausreichend Wohnungen und Wohngebiete auszuweisen. Jedes Jahr sind wir seit Jahrzehnten rund 200 Bürger mehr geworden. Dieser Zustrom wird auch anhalten, wenn man keine neue Wohnungen und die Infrastruktur dafür schafft und das halte ich für bedenklich“, so Görtz.

„Ich gehe mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Denn natürlich habe ich mir das ja selbst so ausgesucht, dass ich die neue Herausforderung als Landrat möchte“, sagte er. „Wir danken Ihnen für die Mitarbeit und hoffen, dass sie auch in Zukunft bei unseren Treffen und Veranstaltungen dabei sind“, freute sich Tanja Wilke. „Wenn sich das zeitlich einrichten lässt, werde ich das gerne tun. Dann als Bürger dieser schönen Stadt“, bedankte sich Görtz.

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