zur Navigation springen

Bargteheide-Land : „Wir haben einige Eisen im Feuer“

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Ulrich Bärwald vom Amt Bargteheide-Land stellt zahlreiche energetische Gebäude-Maßnahmen vor.

shz.de von
erstellt am 15.Nov.2014 | 06:00 Uhr

Im Amt Bargteheide-Land tut sich eine ganze Menge. Zahlreiche Baumaßnahmen sind abgeschlossen, voll im Gange oder in naher Zukunft geplant. Das Zauberwort heißt „Energetische Sanierung“. Der Hebel wurde auf regenerative Energiequellen umgelegt. „Wir haben einige Eisen im Feuer“, sagte Ulrich Bärwald (kleines Foto) vom Amt (Bauen + Umwelt) auf Anfrage.

Beispiel Bargfeld-Stegen: Hier sind die Sanierung der Alten Schule und die Frischzellenkur des Hauses der Vereine abgeschlossen. Energie-Einspar-Maßnahmen an der Grundschule Alte Alster seien darüber hinaus in Planung, so Ulrich Bärwald weiter. Ebenso sollen die Räumlichkeiten der Kindertagesstätte im Gemeindezentrum Tremsbüttel energetisch auf den neuesten Stand gebracht werden. Dafür betrage der Landeszuschuss 220 000 Euro, merkte Bärwald an.

Im Keller der Amts-Grundschule „Johannes Gutenberg“ in Bargteheide wurde ein Blockheizkraftwerk (BHKW) eingebaut, dass die Schule, Sporthalle und Krippe inzwischen versorgt. Verwendet wird Erdgas. „Da arbeiten wir bestens mit den Vereinigten Stadtwerken zusammen“, so Bärwald. Die Vereinigte Stadtwerke GmbH (Ratzeburg) hatte bei der europaweiten Ausschreibung im April den Zuschlag bekommen. An das BHKW soll nächste Woche das Amtsgebäude angeschlossen werden. Verwendet wird da Biomethan. Das war eine der Fördervorgaben!

Am Bargteheider Standort des Amtshauses, Eckhorst 34, laufen Verbesserungsmaßnahmen im Bereich des Altbaus von 1970 unter Hochdruck. Zeitlich werde es eng, aber die Fertigstellung zum Ende des Jahres klappen, hofft Bärwald. Investiert werden 565 000 Euro. Davon bewilligt sind 160 300 Euro als EU-Mittel über „Alsterland“-Förderung. Weitere Gebäude im Amtsbereich sollen nach und nach einen „Energie-Schub“ erhalten. „Wenn wir nicht energetisch sanieren. Wie sollen wir dann Privatleute dazu ermuntern“, brachte es Bärwald auf den Punkt.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen