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Bad Oldesloe: : „Wir haben einen hohen Anspruch“

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Das Mehrgenerationenhaus Oase managt auch im neuen Schuljahr den Offenen Ganztag an der Klaus-Groth-Schule und der Grundschule West.

In einer Woche geht die Schule wieder los – was bei den meisten Kindern wohl nicht für Begeisterungsstürme sorgt. Doch auf eines dürfen sich die Grundschüler trotzdem freuen: Auf die vielen tollen Aktivitäten im Rahmen der Offenen Ganztagsbetreuung.

„Wir haben einen hohen Anspruch bei unserer Arbeit mit den Kindern, aber auch als Arbeitgeber“, sagt Wiebke Finck, Leiterin des Mehrgenerationenhauses Oase. Seit einem Jahr ist der Verein Träger für die Angebote des Offenen Ganztages an der Klaus-Groth-Schule und der Grundschule West. In einer kleinen, anonymen Umfrage unter den Eltern, deren Kinder die vielseitigen und spannenden Angebote am Nachmittag in Anspruch nehmen, gab es jetzt ein rundum positives Feedback für die Mitarbeiter und die bunte Angebotspalette.

„Wir waren überrascht, wie viele Eltern bei der Umfrage teilgenommen haben und freuen uns, dass wir eine hohe Zufriedenheit bei den Eltern mit unseren Angeboten erzielen konnten“, sagt Andrea Kefrig-Blase vom Vorstand der Oase. Dabei liegt die Zufriedenheit in der Klaus-Groth-Schule sogar bei fast 100 Prozent, denn hier wurde die Frage „Geht Ihr Kind gern in die Offene Ganztagsbetreuung“ mit einem klaren „Ja“ beantwortet.

Fast alle der rund 70 Eltern, die den Fragebogen ausfüllten, gaben ihre Berufstätigkeit als Grund für die Wahl der Offenen Ganztagsschule an. Die Kinder werden hier nach dem Unterricht bis 17 Uhr in den Schulen betreut und können zwischen mehr als 50 Angeboten und Kursen wählen. Das reicht von der Schach-AG und Sprachen über jede Menge Sport- und Kreativangebote bis zur Arbeit im Schulgarten und Zumba. Auch Waveboardfahren soll es im neuen Schuljahr geben. Die Zusammenarbeit mit der Oldesloer Musikschule, den vielen Sportvereinen und der Kirche funktioniert hervorragend. Geschulte Honorarkräfte kümmern sich liebevoll um die Kleinen, zumeist Erst- und Zweitklässler. „Wir sind immer auf der Suche nach neuen Angeboten. Dafür suchen wir auch noch neue Kursleiter“, sagt Wiebke Finck. Auch in den ersten drei Sommerferienwochen gab es ein buntes Kursangebot, das von rund 60 Grundschülern ausgiebig genutzt wurde. Und für das neue Schuljahr sind fast alle Anmeldungen bereits unter Dach und Fach.

Einziger Kritikpunkt vieler Eltern ist das eher dürftige Raumangebot an der Grundschule West, wo für die Betreuung der 53 Kinder nur ein kleiner Klassenraum und ein Container zur Verfügung stehen. Besser ist die Raumausstattung an der Klaus-Groth-Schule, wo rund die Hälfte aller Erst- und viel Zweitklässler, insgesamt 80 Kinder, im Offenen Ganztag betreut werden. Dabei steigt die Zahl der Anmeldungen weiter. „Wir haben rund 20 Prozent mehr Anmeldungen, als im vergangenen Schuljahr“, freut sich Andrea Kefrig-Blase.

Größere Flexibilität soll bei den Abholzeiten gewährleistet werden. Allerdings sollten die Eltern ihren Nachwuchs erst am Ende eines Kurses abholen und nicht mittendrin. Nur so könne eine gewisse Kontinuität und Ruhe gewahrt werden. „Man kann nicht mitten im Fußballspiel den Torwart rausholen“, betont Wiebke Finck, die es bedauert, dass die Homepage der Oase viel zu wenig von den Eltern genutzt wird. „Nur 20 Prozent der Eltern klicken uns an. Dabei haben wir auf unserer Homepage jede Menge Infos, sehr viel Aktuelles und auch die Elternbriefe sind hier online abrufbar.“

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erstellt am 21.Aug.2015 | 06:00 Uhr

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