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Stormarner Tageblatt

22. November 2017 | 14:06 Uhr

Ökostrom : Windräder: Raum wird knapp

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Nordstormarn bietet noch die größten Möglichkeiten für den Bau von Windkraftanlagen. Die Teilfortschreibung des Plans wird heute Abend im Ausschuss beraten.

Die möglichen Flächen, auf denen in Stormarn Windräder aufgestellt werden könnten, sind stark geschrumpft. Nachdem die Vorranggebiete mit diversen Abwägungkriterien bewertet wurden, fielen die meisten Potenzialflächen heraus. Im Süden des Kreises werden nun bis auf eine kleine Fläche zwischen Brunsbek und Stemwarde überhaupt keine Anlagen mehr möglich sein. Die neue Teilfortschreibung des Plans wird am heutigen Dienstag im Stormarner Wirtschafts-, Planungs- und Bauausschuss vorgestellt.

Die größten Möglichkeiten für weitere Windräder bestehen in Nordstormarn zwischen Rehhorst und Altenweide sowie zwischen Rehhorst und Havighorst. Mögliche Standorte sind auch Flächen zwischen Rethwisch-Frauenholz und der A1, nördlich des Klingbergs, östlich Barkhorst und Lasbek-Dorf sowie westlich Stubben. Eine größere Potenzialfläche wird östlich von Eichede gesehen, auch westlich des Steinburger Ortsteils sowie zwischen Delingsdorf und dem Beimoorwald könnten Anlagen entstehen.

Auch rechts und links der A1 am Kreuz Hammoor sieht der Entwurf noch Potenzial. Dort wird allerdings auch das neue Autobahnkreuz sowie ein Gewerbegebiet mit Autohof geplant. Die Experten im Stormarnhaus gehen davon aus, dass sich die tatsächlichen ausweisbaren Flächen für Windräder nicht nur in Hammoor, sondern auch in anderen Teilen des Kreises im Zuge der weiteren Planung noch weiter verringern werden. In der Sitzung ab 18 Uhr im WAS-Gebäude am Bahnhof (Raum F  22) geht es zudem um die Erweiterung und das Raumprogramm der Beruflichen Schule Ahrensburg sowie um den Stand der Verkaufsverhandlungen bei der früheren Landwirtschaftsschule Bad Oldesloe. Dieser Punkt wird aber ohne Öffentlichkeit besprochen.

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