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Pflichtaufgabe : Wiedergutmachung gegen Schlusslicht

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Nach drei Pleiten in Folge ist der Aufstieg für die SH-Liga-Handballerinnen des SV Preußen Reinfeld in weite Ferne gerückt. Heute empfängt die Dörling-Sieben Tabellenschlusslicht HSG Tarp/Wanderup und hofft, sich mit einem Sieg rehabilitieren zu können.

Das Thema Aufstieg ist für die Schleswig-Holstein-Liga-Handballerinnen des SV Preußen Reinfeld nach der dritten Niederlage in Folge passé. Mit 6:6 Punkten sind die Stormarnerinnen ins Mittelfeld der Tabelle abgerutscht. Gegen das noch punktlose Schlusslicht HSG Tarp-Wanderup will der SVP nun heute (18 Uhr, Schützenstraße) auch bei seinen Anhängern Wiedergutmachung für zuletzt wenig überzeugende Auftritte betreiben.

In der vergangenen Saison feierten die Reinfelderinnen gegen Tarp-Wanderup zu Hause einen deutlichen 38:31-Sieg, unterlagen auswärts dem Gegner aber mit 25:32. Mit der Mannschaft der abgelaufenen Spielzeit hat das aktuelle Team aus Tarp allerdings nicht mehr viel gemeinsam. Bereits nach dem Abstieg aus der Oberliga im Jahr 2014 hatte die HSG neun Abgänge zu verkraften. Nach Platz sechs in der Vorsaison verließen das Team im Sommer nun noch einmal sechs Spielerinnen, darunter auch die Haupttorschützin. Gleich acht neue Akteurinnen musste Trainerin Tanja Heckel einbauen, die als Ziel das gesicherte Mittelfeld angegeben hat. Davon sind die Tarperinnen momentan jedoch beinahe genauso weit entfernt wie die Stormarnerinnen von dem anvisierten Aufstiegsplatz.

Unterdessen wurde das Viertelfinale im HVSH-Pokal ausgelost. Der SVP muss am 19. oder 20. Dezember zu Hause gegen den Drittligisten SV Henstedt-Ulzburg antreten, gegen den er zuletzt zwei Mal im Finale unterlegen war. „Das ist sicherlich das schwerste Los“, wirkte Reinfelds Trainer Detfred Dörling dementsprechend wenig erfreut. Der Coach der Stormarnerinnen hatte allerdings bereits vor der Saison erklärt, dass für ihn der Pokalwettbewerb nur eine untergeordnete Rolle spielt. Zwar wolle man möglichst weit kommen, aber nicht um jeden Preis. Vorrang habe nach wie vor der Spielbetrieb in der Schleswig-Holstein-Liga, wo es nun zunächst darum geht, sich zu stabilisieren.

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erstellt am 14.Nov.2015 | 08:00 Uhr

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