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Tremsbüttel bis Ahrensburg : Wie Stormarns Osterfeuer loderten

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Tageblatt Mitarbeiter Patrick Niemeier machte sich am Sonnabend zu einer Osterfeuerfahrt quer durch den Kreis auf.

von
erstellt am 21.Apr.2014 | 18:58 Uhr

18.30 Uhr am Ostersonnabend: Auf dem Paradeplatz des Tremsbütteler Schlosses haben sich rund 50 Besucher um ein kleines Feuer versammelt. Die Atmosphäre ist familiär, aus der Musikanlage erklingt Schlagerpop, frische Getränke gibt es von einem kleinen Stand. Es ist der Tourstart zu Stormarns Osterfeuern.

19.15 Uhr in Lasbek: So richtig möchte das Feuer noch nicht lodern. Viele Dorfbewohner sind gekommen, allerdings etwas weniger als in den Vorjahren. „Der eigentliche Ort dieses Events war mitten im Dorf, aber das geht aus Feuerschutzgründen leider nicht mehr. Jetzt sind wir ein Stück weiter draußen, das merkt man ein wenig an der Resonanz“, sagt Wehrführer Sven Oberkofler. Gegen 19.30 ist das Feuer entfacht. Rund 120 Gäste sind eingetrudelt.

19.45 in Jersbek: Direkt am Sportplatz ist das Feuer schon weit runtergebrannt, Kinder spielen gemeinsam auf dem Fußballfeld, die Feuerwehr grillt, die Dorfgemeinschaft trifft sich. Man ist unter sich. All das hat den Charakter eines Dorffestes.

20.15 Uhr Bargfeld-Stegen: Während die Sonne am Himmel in romantischen Farbspielen untergeht, ist das Feuer nur noch glühende Asche. An einem Bierwagen auf dem Dorfplatz herrscht noch reger Betrieb. Eines der Hauptgesprächsthemen: das Bargfelder Bandfestival, das in wenigen Wochen steigt. Die Vorbereitungen laufen, ein Teil des Teams stimmt sich beim Osterfeuer ein.

20.30 Uhr Ahrensburg: Das größte Stormarner Osterfeuer ist in vollem Gange, die Parkplatzsuche nicht so einfach. Weit über tausend Besucher sind auf den Hügel im Beimoor gekommen, wo die Schüzengilde traditionell das Osterfeuer ausrichtet. Von einem Disco-Tower schallen Hits der letzten zehn Jahre, es wird getrunken und getanzt - Volksfestatmosphäre.

Wenige Kilometer zurück. Während die meisten Feuer am Rand der Strecke bereits enden, beginnt es vor der Kirche in Bargteheide erst um 21.30 Uhr. Zu dem besinnlichen Zusammenkommen gehören Livemusik und das gemeinsame Singen.

23 Uhr: In Ahrensburg läuft die Party auf Hochtouren, in den anderen Orten wird es langsam österlich still. Mitternacht: Rückfahrt – am Straßenrand sind nur noch ein paar glühende Haufen zu entdecken, und Partyzelte werden verstaut.

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