Stormarn : Wenn das Hörgerät vom Hund angeknabbert wird ...

Der neue Vorstand des Netzwerks Stormarn(v. l.): Beisitzer Mathias Steinbuck, Kassenwart Andreas Luther, 2. Vorsitzende Iris Hoffmeyer, Schriftführerin Jutta Kuhn und 1. Vorsitzende Birgit Zwick.
Der neue Vorstand des Netzwerks Stormarn(v. l.): Beisitzer Mathias Steinbuck, Kassenwart Andreas Luther, 2. Vorsitzende Iris Hoffmeyer, Schriftführerin Jutta Kuhn und 1. Vorsitzende Birgit Zwick.

Immer mehr Menschen in Nöten : Das Netzwerk Stormarn hilft in allen Lebenslagen.

shz.de von
20. Oktober 2016, 06:00 Uhr

Das Netzwerk Stormarn mit seinen Gesundheits-, Pflege- und Service-Experten für Notsituationen hat seit der jüngsten Mitgliederversammlung mit der Psychologischen Beraterin Iris Hoffmeyer von „Die Lösung-Agentur für professionelle Ordnung und mehr“ eine neue Frau im Vorstand. Sie wurde zur Stellvertreterin der Vorsitzenden Birgit Zwick, Inhaberin des Pflege- und Beratungszentrums gleichen Namens, gewählt. Damit sind jetzt drei Frauen und zwei Männer im Vorstand des Netzwerks Stormarn.

Im Verein haben sich Anbieter organisiert, die Menschen in Notsituationen Hilfe aus einer Hand vermitteln. Egal ob am Vorabend einer großen Feierlichkeit die Brille zerbricht, das Hörgerät vom Hund angeknabbert wird oder eine pflegebedürftige Angehörige dringend versorgt werden muss – unter (04532) 979  8921 wird über die Telefonzentrale die passende Fachkraft vermittelt, die hilft, das Problem aus der Welt zu schaffen. „Nach einem Anruf in unserer Zentrale erhält der Betreffende kostenlose Beratung und eine schnelle Vermittlung der gewünschten Leistung“, so Zwick.

Die Zusammensetzung des Vorstands spiegelt die Angebote der rund 20 Mitglieder wider. So arbeitet Mathias Steinbuck von stb care nun als Beisitzer im Vorstand mit. Schriftführerin ist weiterhin Jutta Kuhn von der Rathaus-Apotheke, Kassenführer Andreas Luther von Optiker Scheel. Zu den Mitgliedern zählen auch: Handwerksbetriebe, Friseurin, Therapiezentrum, Heilpraktikerin und tohus GmbH, die sich um psychisch kranke Menschen kümmert.

2015 wurde die Hotline des Netzwerks deutlich öfter um Hilfe gebeten als im Jahr davor. Die Nöte der Anrufer reichten von der Versorgung der Topfpflanzen wegen eines plötzlichen Krankenhausaufenthalts über die Reparatur der Heizung an Silvester oder das Verschieben eines schweren Schranks, weil der Haustürschlüssel dahinter gefallen war, bis zur Hilfe bei Wohnungsauflösung und Umzug in eine Pflegeeinrichtung. „Die Vermittlung durch die Hotline und die Vereinsmitglieder ist kostenlos. Die Hilfesuchenden zahlen lediglich die Kosten für die in Anspruch genommene Dienstleistung“, sagt Kassenwart Andreas Luther.

>Internet: www.netzwerk-stormarn.de

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