zur Navigation springen
Stormarner Tageblatt

15. Dezember 2017 | 07:58 Uhr

Trittau : Wenn das Handy Wellengang meldet

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Gymnasium Trittau wieder erfolgreich bei „Jugend forscht“: Erster Platz in Geo- und Raumwissenschaften für innovative Handy-App.

von
erstellt am 22.Feb.2015 | 23:30 Uhr

Beim Regionalwettbewerb „Jugend forscht“ im Helmholtz Forschungszentrum in Geesthacht war das Gymnasium Trittau mit 30 Schülern in 15 Gruppen nicht nur zahlreich vertreten, sondern heimste auch acht Podestplätze und zwei Sonderpreise ein.

Über Monate hatten die Schüler nachmittags sowie in den Ferien an ihren Projekten geforscht, gefeilt und gearbeitet. Das zahlte sich aus. Mit fünf dritten Plätzen, zwei zweiten Plätzen und einem ersten Platz in Kategorien von Physik und Technik bis Geo- und Raumwissenschaften konnten die Schüler stolz heimkehren.

Herausragendes Projekt aus Trittau ist eine App-Entwicklung für Smartphones, die es ermöglicht, ein normales Handy als Fernmessgerät einzusetzen, zum Beispiel in der Küstenforschung als Wellenmessgerät in einer Boje. Bislang kosten derartige Geräte bis zu 50  000 Euro, mit der von Fabian Haas, Phillipp Müller und Niklas Nathmann entwickelten Geräten würde das nur 3000 Euro kosten. Getestet wurde haben die drei das Gerät im Physiklabor der Schule und im Wellenbad des Badlantic.

Auch andere kuriose Untersuchungen fand die Jury preiswert: Feuertest an Fassaden, bei der die Feuerwehr Trittau tatkräftig Hilfestellung leistete. Titel der Arbeit: „Brandschutz im Hexenhaus“. Entstanden ist die Idee bei einem Brandschutztest auf einem Kreuzfahrtschiff zur Weihnachtszeit an einem übergroßen Lebkuchenhaus. Andere Gruppen hörten im wahrsten Sinne des Wortes das Gras wachsen.

Die betreuenden Lehrer Lars Püschel, Katrin Rücker und Karsten Bittner freuten sich nicht nur über die Ergebnisse, sondern auch über das Engagement und die Freude bei den Projektarbeiten, die oft mit viel Liebe für den Wettbewerb zusammengestellt und präsentiert wurden. Auch wenn einzelne Gruppen diesmal keinen Treppchenplatz erreichten, so war doch die einhellige Meinung: Beim nächsten Mal im nächsten Jahr sehr gerne wieder.

Für Fabian Haas, Phillipp Müller und Niklas Nathmann geht es bereits in vier Wochen weiter. Sie vertreten die Region beim „Jugend forscht“-Landesentscheid am 25. und 26. März in Kiel in der Kategorie Geo- und Raumwissenschaften.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen