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Stormarner Tageblatt

18. August 2017 | 11:24 Uhr

Torlos : Wenig Niveau, aber die Serie hält

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Fußball-Regionalligist VfB Lübeck ist zwar gegen den Lüneburger SK nicht über ein 0:0 hinausgekommen, hat seine Erfolgsserie aber damit auf mittlerweile acht Partien in Folge ohne Niederlage ausgebaut.

Die Erfolgsserie hat gehalten – als Erfolg aber wollte beim VfB Lübeck niemand das 0:0 im Regionalliga-Heimspiel gegen die Fußballer des Lüneburger SK einordnen. „Das war sicher eines unser schwächeren Spiele“, stellte Lübecks Kapitän Moritz Marheineke nach dem torlosen Remis – immerhin das achte Spiel der Hansestädter in Folge ohne Niederlage – fest. Die nur 1148 Zuschauer sahen eine Begegnung, die zwar teilweise hohes Tempo und durchweg viel Kampf bot, unter spielerischen Maßstäben aber kaum Regionalliga-Niveau bot.

Beim VfB Lübeck kehrten im Vergleich zum 3:2-Sieg beim VfL Wolfsburg II Torhüter Jonas Toboll (nach Zahn-OP) und Verteidiger Dennis Wehrendt (nach Gelbsperre) für Briant Alberti und Tomek Pauer zurück in die Mannschaft. Außerdem begann Marvin Thiel anstelle von Finn Thomas.

Eine Viertelstunde lang brauchten beide Mannschaften, um auf Touren zu kommen, wobei der VfB besser startete. Beide Teams suchten durchaus den Weg nach vorn, der LSK erwartungsgemäß aus einer Konterhaltung heraus. Zu kämpfen hatten alle jedoch bei dem bevorzugten Kurzpassspiel immer wieder mit dem holprigen Untergrund und eigenen technischen Unzulänglichkeiten. Die Lübecker hätten in Führung gehen können, als sie nach einer Viertelstunde ihre beste Phase hatten. Ex-VfB-Spieler Tobias Braun im LSK-Tor hatte Mühe, einen Thiel-Freistoß aus der Gefahrenzone zu lenken (15.). 30 Sekunden später legte Stefan Richter eine Wehrendt-Flanke per Kopf ab, doch Marcello Meyer scheiterte mit einem satten Schuss an Braun. Wiederum nur kurz darauf legte Moritz Marheineke nach einem Freistoß per Kopf ab, doch Richter versuchte kurz vor dem Tor einen Hechtkopfball, der letztlich nicht scharf genug war (16.).

Auf der anderen Seite leistete sich die VfB-Abwehr Nachlässigkeiten. Muhamed Alawie scheiterte an Toboll (11.) und ließ eine Konterchance aus (16.). Als nach einer Flanke von Mazan Moslehe Chaos im VfB-Strafraum herrschte, traf Alawie per Kopf den Pfosten (33.). Zwei Minuten später hatten nacheinander Monteiro (scheiterte an Toboll) und Alawie (links am leeren Tor vorbei) die Chance zum 0:1 (35.). Auf der anderen Seite zeigte sich der Ex-Lüneburger Richter bei zwei guten Möglichkeiten nicht zielstrebig genug (24., 26.). Die Strafraumszenen konnten jedoch über zahlreiche individuelle Fehler im Spielaufbau auf beiden Seiten nicht hinweg täuschen.

Im zweiten Abschnitt agierten die Lübecker etwas disziplinierter in der Defensive. Nur eine klare Torchance hatte der LSK noch – die jedoch war nach einem Konter für Ali Moslehe eine Hundertprozentige (81., rechts vorbei). Der VfB hatte noch drei sehr gute Gelegenheiten. Nach der einzigen wirklich starken Kombination über Wölk und Senger flankte Henrik Sirmais scharf von links, LSK-Verteidiger Matti Grahle lenkte den Ball an den eigenen Pfosten (58.). Nach einem Zuspiel von Richter stand Meyer allein vor Braun, „verdaddelte“ diesen Hundertprozenter aber (65.). Schließlich bekam Meyer den Ball nach einer Wölk-Ecke aus kurzer Distanz nicht über die Linie (81.). Wehrendt (62.) und Richter (88.) hatten zudem Kopfballchancen nach Standards.VfB Lübeck: Toboll – Voß, Wehrendt, Marheineke, Sirmais – Nogovic (66. Theißen), Wölk – Thiel (66. Thomas), Meyer, Senger (76. Knechtel) – Richter.

Lüneburger SK: Braun – Schuhmann, Grahle, Opalka, Below – Wolk, Ioannou – Monteiro, M. Moslehe (69. Schlottke), A. Moslehe (90. Büchler), Alawie (83. Selishta).

SR: Scheper (Emstek). – Zuschauer: 1148.


Tore: Fehlanzeige.

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erstellt am 16.Mär.2015 | 08:00 Uhr

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