Ahrensburg : Welthits im Marstall

Blaue Stunde: Christa Krings und Pianist Matthias Stötzel.
Blaue Stunde: Christa Krings und Pianist Matthias Stötzel.

Christa Krings singt Lieder aus vier Jahrzehnten von Diva Greta Keller.

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26. März 2018, 11:31 Uhr

Die „Blaue Stunde“ ist jene unwirkliche Zeit zwischen Tag und Nacht, in der besondere Dinge geschehen. Erst „wenn die Sonne hinter den Dächern versinkt“ entsteht jene magische Atmosphäre, die einen „Blue Moon“ erstrahlen lässt und Versprechungen wie „Plaisir d’amour“ oder auch den „Stairway to the Stars“ eröffnet. Diese und andere Welthits von Greta Keller aus vier Jahrzehnten sind zu hören, wenn die die Hamburger Sängerin und Schauspielerin Christa Krings das Publikum im Marstall am Freitag, 6. Februar, ab 20 Uhr „Chez Moi“ einlädt.

Am Flügel wird sie von Matthias Stötzel begleitet. Mit ihm zusammen konzipierte sie ihr nach „Hommage à Barbara“ zweites persönliches Programm und in dem sie eine populäre Diva wieder zum Leben erweckt.

Christa Krings hat Tanz in Köln und Düsseldorf studiert. Ihre Schauspielausbildung erhielt sie in Köln und Hamburg. In Hamburg arbeitet sie im Theater- und Filmbereich, zuletzt im Imperial Theater.

Matthias Stötzel, der an der Musikhochschule in Freiburg studierte, war an den Stadttheatern in Hildesheim und Münster, am Schauspielhaus in Zürich sowie am Burgtheater in Wien tätig. In Hamburg arbeitete er im Altonaer Theater, am Deutschen Schauspielhaus und im St. Pauli-Theater und leitete Produktionen wie Weills Dreigroschenoper, Wittenbrinks Mütter, Gute Nacht, Freunde, Cabaret, Linie S 1 oder Hamburg Royal. Seit September 2010 ist er Prof. an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg.

Greta Keller wurde 1903 in Wien geboren, hatte Tanz- und Schauspielunterricht und debütierte bereits 1916 am Wiener Volkstheater. 1928 heiratete sie einen Amerikaner und ging nach Kalifornien, wo sie 1929 ihren ersten Plattenvertrag erhielt. Ihre dunkel timbrierte Stimme war feinster Nuancen zwischen Leidenschaft, Wehmut und Ironie fähig. Sie verfügte über ein großes Repertoire – Wiener Lieder, französische Chanson, Jazz-Standards und klassische Lieder.

In den 1930er Jahren war sie auf Tourneen in Skandinavien und Deutschland. Während des Zweiten Weltkriegs wohnte Greta Keller in New York, erst nach 1945 auch wieder in Europa. Im St. Moritzer Palace-Hotel eröffnete sie den Nachtclub „Chez Greta“, in dem sie jahrelang auftrat. Anfang der 1960er Jahre brachte ihr der New Yorker Club „The Waldorf Keller“ den lang ersehnten Ruhm und prominente Besucher. Seit 1973 arbeitete und reiste sie mit ihrem Lebensgefährten Wolfgang Nebmaier und stand bis kurz vor ihrem Tod noch in Europa und den USA auf der Bühne.

>Eintrittskarten sind im Vorverkauf in der Buchhandlung Stojan und bei Schreibwaren Wilbert in Großhansdorf sowie bei ticketmaster.de erhältlich. Sie kosten 15 Euro plus Gebühr. Die Tickets an der Abendkasse sind für 17 Euro zu haben.

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