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Fannyhöh Ahrensburg : Weitere 15 günstige Wohnungen für Rentner entstehen

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Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Der Neubau des gemeinnützigen Vereins Heimat soll eine Angebotslücke schließen.

An der Straße Fannyhöh lässt der Verein Heimat weitere Wohnungen für Rentner bauen. Dort wo ein altes Mietshaus stand, entstehen in einem mehrgeschossigen Gebäude mit Fahrstuhl sechs 2,5- und neun Zwei-Zimmer-Wohnungen, 54 oder 42 Quadratmeter groß, barrierefrei, mit Duschbad und Küche, Terrasse oder Balkon. Und zu einem niedrigen Preis: Die Miete beträgt fünf Euro je qm, und die Nebenkosten sind niedrig, weil vieles ehrenamtlich erledigt wird.

„Der Neubau schließt eine Angebotslücke für Ahrensburger Rentner“, sagt Jürgen Wahl, Vorsitzender des gemeinnützigen Vereins Heimat, der 1949 gegründet wurde, um um kostengünstigen Wohnraum für Rentner in Ahrensburg zu beschaffen. Wahl ist froh, das nach einer langfristigen Genehmigungsphase und „schwierigen Verhandlungen über die Preise“ mit dem Bau begonnen werden konnte. Die Finanzierung des mit Landesmitteln geförderten Projekts wird durch die Investitionsbank Schleswig-Holstein sichergestellt.

Die 24 Wohnungen, die der Verein vor zwei Jahre an Fannyhöh baute, waren schnell vergeben. Mit den 15 neuen hat der Verein dann 105 Wohnungen an den Standorten Fannyhöh und Am Neuen Teich in seinem Bestand. Jürgen Wahl sieht allerdings noch weitaus größeren Bedarf an preisgünstigem Wohnraum für Ältere.

In Fannyhöh könnten noch zwei ältere Häuser mit sieben Wohnungen abgerissen und durch Neubauten mit „mindestens 20 Wohnungen“ ersetzt werden, so Wahl: „Wir bauen groß auf kleinen Grundstücken, betreiben also Innenstadtverdichtung.“

Die Idee, Grundstück und Holzhaus in der Langen Koppel zu erwerben, das direkt an den Neuen Teich anschließt, hat sich zerschlagen, weil die Stadt Aherensburg die Unterkunft braucht. An der alternativ vorgeschlagenen Kastanienallee hat sich in punkto B-Plan noch nichts getan. „Vielleicht wird das auch nichts“, sagt Jürgen Wahl. Im Erlenhof war es ähnlich. Weil die politische Mehrheit möglichst wenig Wohneinheiten wollte, kam der Verein dort nicht mit Rentnerwohnungen zum Zuge.

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erstellt am 04.Aug.2014 | 06:00 Uhr

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