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Stormarner Tageblatt

11. Dezember 2017 | 16:49 Uhr

Weihnachtskrippe im St. Adolf-Stift

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Die Krippen-Figuren sind über einen Meter groß und mit Stoff bekleidet

shz.de von
erstellt am 24.Dez.2013 | 00:31 Uhr

Nach einjähriger Pause ist sie in der Eingangshalle des Krankenhauses Reinbek St. Adolf-Stift wieder zu bestaunen: Die Großkrippe in Form einer orientalischen Nachbildung des Bamberger Krippenbaumeisters Jakob Gerner († 2004) sowie des Theaterschreiners Paul Strätz, ebenfalls aus Bamberg. Im letzten Jahr war die Großkrippe an die evangelische Kirchengemeinde Basthorst für die Übertragung des evangelischen Festgottesdienstes an Heiligabend durch das Zweite Deutsche Fernsehen ausgeliehen worden.

Die Figuren sind aus Holz geschnitzt, beweglich und bekleidet und haben eine Höhe von 105 cm. Gearbeitet wurden sie in der Werkstatt Kreutz in Gröbenzell in den Jahren 1983 und 1984 (mit Nacharbeiten bis 1987).

Die wunderschöne Darstellung war 1984 die Titelkrippe zur „internationalen Krippenschau“, die der damalige Leiter der Möllner Schul- und Kulturabteilung und jetzige Kaufmännische Direktor des Reinbeker St. Adolf-Stiftes Lothar Obst im historischen Möllner Rathaus durchführte. Die vor fast 30 Jahren überhaupt erste Krippenausstellung in Norddeutschland zählte rund 17 000 zahlende Besucher, damals mehr Besucher als die Stadt Mölln überhaupt Einwohner hatte. 2003 erwarb das St. Adolf-Stift die Darstellung von dem nur ein Jahr darauf verstorbenen Krippenbaumeister Jakob Gerner aus Bamberg, um sie seinen Patienten und Besuchern alljährlich zu zeigen.

Zusätzlich wird in der Krankenhaus-Kapelle im Erdgeschoss im alljährlichen Wechsel zu einer anderen Krippe dieses Jahr eine siebenteilige „Simultankrippe“ von Karl Purner (Kreith, Innsbruck, Tirol) aufgestellt, die von 1961 bis 1963 entstand. Die 25 cm hohen Figuren sind aus Zirbenholz geschnitzt, vollplastisch und leicht gefasst. Die sieben Bilder werden nach und nach aufgestellt („Wanderkrippe“) und zeigen die Verkündigung an Maria, Herbergssuche, Verkündigung an die Hirten, Heilige Nacht, Anbetung der Könige, Flucht nach Ägypten und das Haus Nazareth. Das Krankenhaus hat diese Arbeit aus dem Nachlass des 2004 verstorbenen Krippenbaumeisters Jakob Gerner, Bamberg, übernommen.








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